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Welche Literaturquellen nutzen Ghostwritingsagenturen?

Bibliothek

Die Literatur richtet sich nach dem Auftrag. Ghostwriter sind es gewohnt, Bibliotheken und professionelle Literaturdatenbanken zu nutzen. Falls der Kunde bereits über Literatur verfügt, kann er diese der Agentur zukommen lassen, dem Ghostwriter steht dann mehr Zeit für die Auswertung und das Schreiben zur Verfügung. Akademische Ghostwriter nutzen alle Quellen, die auch in anderen Bereichen des Wissenschaftsbetriebs Verwendung finden.

Erstellen Ghostwritingagenturen automatische Plagiatsprüfungen?

Ghostwriter Plagiatsprüfung

Plagiatsprüfungen können auf Wunsch durchgeführt werden, gehören aber aus verschiedenen Gründen nicht zu unserem Standardprogramm: Erstens besteht zu unseren Mitarbeitern, von denen die meisten seit vielen Jahren für uns tätig sind, ein Vertrauensverhältnis, das auf der Lieferung hochwertiger Texte zu beiderseitig fairen Preisen basiert. Würde ein akademischer Ghostwriter ein Plagiat abliefern, so wäre dessen Tätigkeit bei uns umgehend beendet. Zweitens könnte eine Plagiatssoftware nur offensichtliche Überschneidungen erkennen (wobei die Originaltexte zudem im Internet auffindbar sein müssten). Wie die Mitarbeiter von Seiten wie Guttenplag jedoch gezeigt haben, gehen Plagiatoren geschickter vor. Sie nutzen andere Begriffe, stellen Aussagen in eine andere Reihenfolge, vermischen Textteile usw.

Wer dennoch nicht auf eine softwaregestützte Plagiatsprüfung verzichten möchte, kann dies beispielsweise im Internet tun (Vorsicht ist jedoch beim Datenschutz geboten – kaum jemand möchte einen kompletten Text an einen unbekannten Empfänger senden). Die Alternative besteht in der Anschaffung einer Plagiatssoftware. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Prüfung durch derartige Software.

Hier finden sich weitere Hinweise zum Thema Plagiatsprüfung.

Sind Ghostwriting Texte bereits von einem Lektor gegengelesen?

Unsere Autoren liefern hochwertige Texte und führen alle Korrekturschritte selbst durch. Dies geschieht nicht nur aus Gründen der Kostenersparnis, sondern es bietet dem Kunden auch eine höhere Diskretion, wenn der Kreis der Leser beschränkt bleibt. Auf Wunsch ist jedoch auch eine zweite, zusätzliche Korrekturdurchsicht möglich.

Gibt es rechtliche Rahmenbedingungen beim Ghostwriting?

Sicher. Ghostwriting ist eine Dienstleistung. Die Tatsache, dass das Wissen über diese Art von Dienstleistungen kaum verbreitet ist, und dass Medienberichte es eher auf eine Skandalisierung abgesehen haben, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ghostwriting gerade im Sachbuchbereich weit verbreitet ist.

Wer in seinen Reportagen akademisches Ghostwriting mit „Dissertationsbetrug“ oder dem Erstellen von „Plagiaten“ gleichsetzt, erzielt damit Aufmerksamkeit, ist aber weit von einer realistischen Beschreibung entfernt. Viele Institutionen benötigen wissenschaftliche Texte. Erstellung und Verkauf dieser Texte sind legal. Andernfalls fänden sich kaum Unternehmen, die offen für diese Dienstleistung werben würden. Nicht zulässig ist es allerdings, den von einem Fremden erstellten Text als eine eigene Prüfungsleistung auszugeben – ebenso wenig wie es erlaubt ist, in einer Klausur bei seinem Nachbarn abzuschreiben.

Wie kann der Auftraggeber dazu beitragen, dass sein Text gut wird?

Auch nach der Auswahl einer geeigneten Agentur kann der Auftraggeber einiges dafür tun, einen guten Text zu bekommen. Besonders wichtig ist es, möglichst konkrete Informationen zu liefern oder zumindest erste Ideen und Entwürfe sowie einige Schlagworte. Ghostwriter brauchen Material. Je mehr, desto besser.

Gleiches gilt für den Faktor Zeit: Ein Text, der unter hohem Zeitdruck entsteht, ist zwar nicht zwangsläufig schlechter, häufig bleibt er jedoch unterhalb seines Potenzials. Schreiben ist nicht nur Handwerk, sondern auch kreativer Prozess. Einige Ideen kommen erst im Laufe der Zeit oder im Dialog mit dem Kunden zustande. Je mehr Ghostwriter über die Vorstellungen ihrer Kunden erfahren und je umfangreicher der Ideenaustausch zwischen beiden Seiten ist, umso genauer kann der Text auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden.

Wie lassen sich Ghostwritingkosten kalkulieren?

Ghostwriter Preise und Zahlungsmodalitäten

Die Berechnung der Kosten richtet sich nach dem Aufwand, den der Ghostwriter hat. Diese setzen sich aus dem Umfang der Arbeit, dem beabsichtigten Niveau und den Beschaffungskosten für benötigte Literatur zusammen. Pauschale Seitenpreise, wie sie in der Branche teils angeboten werden, sind wenig aussagekräftig und im schlimmsten Fall irreführend.

Gerade akademische Texte sind keine Meterware, sondern Einzelanfertigungen. Daher klären wir die Preise mit unseren Autoren, bevor wir ein endgültiges Angebot an die Kunden richten. Näheres zu unserer Preisgestaltung finden Sie hier.

Arbeiten Ghostwritingagenturen nur in deutscher Sprache?

Nein. Große Ghostwritingagenturen verfügen über zahlreiche Kontakte zu mehrsprachigen Autoren und Übersetzern. Dieses Netzwerk umfasst insbesondere auch englische Muttersprachler. In vielen Wissenschaftsfeldern oder gesellschaftlichen Bereichen sind Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich – sei es, um die Literatur auszuwerten, oder um selbst Texte zu verfassen.

Je größer das Netzwerk einer Agentur ist, umso wahrscheinlicher finden sich hier auch die passenden Ghostwriter, die es verstehen, eine Übersetzung, einen essayistischen oder akademischen Text auf hohem Niveau zu liefern.

Unsere Kunden wünschen in 80% der Fälle einen deutschen Text, die restlichen 20% der Texte sind überwiegend englisch. Seltener kommt es zu Anfragen für türkische oder russische Texte sowie Texte asiatischer Sprachen. Unsere Autoren sind entweder mehrsprachig aufgewachsen oder haben ein länderspezifisches Studium an deutschen Universitäten absolviert. Rein fremdsprachige Autoren, die über keine Deutschkenntnisse verfügen, kommen bei uns nicht zum Einsatz.

Wie finde ich eine zuverlässige Ghostwritingagentur?

In Zeiten der umfassenden Nutzung des Begriffs Ghostwriting wird es für Kunden immer schwieriger, sich einen konkreten Überblick zu verschaffen. Leider kann niemand sichergehen, dass Webseiten ihre Versprechungen halten. Einige Fragen, die sich jeder Kunde stellen sollte, können dennoch dazu beitragen, Enttäuschungen zu vermeiden:

  • Wie lange ist die Agentur oder der einzelne Ghostwriter bereits im Geschäft?

In der Regel verschwinden problematische Agenturen schnell wieder oder benennen sich nach Misserfolgen um und versuchen einen Neustart.

  • Welche Preisklasse wird angeboten?

Extrem niedrige Preise sind zwar noch kein alleiniges Ausschlusskriterium, können aber auf Schüler, Studenten oder gering qualifizierte Ghostwriter hinweisen. Höhere Preise wiederum sind kein Qualitätsbeweis per se, deuten jedoch darauf hin, dass die Agentur ihre Dienstleistungen ernst nimmt und die Kosten für den Aufwand der Ghostwriter realistisch einschätzt.

  • Verfügt die Agentur / der Ghostwriter über einen Firmensitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz?

Klären Sie, ob dort jemand persönlich erreichbar ist, der Ihnen Auskunft gibt. Ist das nicht der Fall, verbirgt sich hinter dem Anbieter eventuell eine Briefkastenfirma mit Sitz im Ausland.

  • Welches Leistungsspektrum wird angeboten?

Prüfen Sie, ob die Agentur ausreichend Kontakte zu Ghostwritern unterschiedlicher Fachrichtungen hat und verschiedene Textsorten abdeckt.

  • Auf welche Art wirbt die Agentur für ihre Dienstleistungen?

Anhand des Umfangs und der Art der Werbung können Sie darauf schließen, ob es sich um ein längerfristiges Engagement oder um eine „Eintagsfliege“ handelt.

  • Verfügt die Agentur über ein sinnvolles Preiskonzept?

Eine transparente, angemessene und nachvollziehbare Preisgestaltung ist für eine seriöse Agentur Pflicht.

In jedem Fall sollte einem Auftrag immer ein klärendes Beratungsgespräch oder ein persönliches Treffen vorausgehen.

Muss der Ghostwriter bei Ghostwriting-Aufträgen genannt werden?

Nein, der Ghostwriter muss nicht genannt werden! Gemäß einem Urteil des OLG Frankfurt, Urteil von 01.09.2009 – Az.: 11 U 51/08 sind die zwischen (Unternehmer) Parteien getroffenen Ghostwriter-Abreden (z.B. der dauerhafte Verzicht des Ghostwriters auf die Nennung als Autor/Urheber) grundsätzlich, im Rahmen der privatrechtlichen Vertragsgestaltungsfreiheit, zulässig.