Abschied vom Perfektionismus (II): Verhältnismäßigkeit

Die Suche nach Vollendung, die durchaus inspirieren kann, wirkt sich kontraproduktiv aus, wenn zu hohe Ansprüche an die eigene Arbeit gestellt werden. Hier einige Gedanken zur Abhilfe.

Selbstkritik

Die ersten Semesterarbeiten können sich in eine beachtliche Länge ziehen: Während geübte Schreiber es auf viele Seiten am Tag bringen, geht es jungen Studenten oft anders: es erfordert extrem viel Zeit und Mühe, sich auch nur eine Seite abzuringen – von den restlichen 14 ganz zu schweigen.

Perfektionismus ist oft mit einer starken Selbstkritik verbunden. Hierbei werden die eigenen Leistungen weitaus negativer betrachtet als die Leistungen anderer; Nichts ist gut genug, um den eigenen Ansprüchen zu genügen. Kein Satz, der nicht durch noch intensiveres Nachdenken verbessert werden könnte, kein Text, der genau genug studiert wurde, um alle Informationen zu entnehmen.
Der Arbeitseifer kennt keine Grenzen. Doch in dem Maße, wie die Qualität der eigenen Texte immer weiter gesteigert werden soll, wird deren Umfang dadurch beschränkt: Das Ende eines Tages, an dem trotz größter Anstrengung nur eine Drittelseite geschrieben wurde, dürfte sehr unbefriedigend sein, zumal Zeit- und Leistungsdruck dadurch anwachsen und weitere negative Gefühle hervorrufen.

Grundgedanken

Hält man sich das Ziel vor Augen, das mit einer Semesterarbeit verbunden ist, so geht es in der Regel um die Bescheinigung einer erfolgreichen Teilnahme – die Hausarbeit ist Teil der hierfür zu erbringenden Leistung. Es geht nicht darum, den Dozenten durch einen perfekten Stil (der oft auch affektiert oder schlicht deplatziert wirken kann) zu beeindrucken. Es geht nicht darum, die Betonung auf Äußerlichkeiten zu legen, sondern darum, zu das eigene Verständnis der Thematik zu dokumentieren. Es geht nicht darum, sich beim Schreiben der Arbeit zu verausgaben, sondern darum, sich die nötigen Fach- und Methodenkenntnisse anzueignen. Der Stil kann zudem (anders als das Lernen und Verstehen) auch von Dritten überprüft und korrigiert werden, ohne dabei das selbstständige Verfassen der Arbeit zu gefährden.

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