Aufbau Doktorarbeit – die Gliederung einer Dissertation

Aufbau-Doktorarbeit

Die Gliederung einer Dissertation

Die Gliederung einer Dissertation bleibt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Doktorarbeit.

In der Regel sind Doktoranden mit dem wissenschaftlichen Arbeiten vertraut und brauchen höchstens noch eine Vertiefung in Bezug auf die Regeln des wissenschaftlichen Schreibens.

Denn natürlich werden bei der Durchführung und Auswertung einer Dissertation andere Standards angesetzt als bei einer Bachelor- oder Masterarbeit. Gerade daher können zusätzliche Hinweise zu formalen Tipps zum Schreiben der Dissertation wertvoll sein. Die Planung einer Doktorarbeit sollte daher sehr sorgfältig erfolgen und bereits sprachlich ausformulierte Kapitel einbeziehen.

Der regelkonforme Aufbau einer Doktorarbeit enthält Bestandteile wie das Inhaltsverzeichnis, Eidesstattliche Erklärung wie bei anderen wissenschaftlichen Arbeiten auch.

Dennoch sollten die zentralen Bestandteile der Arbeit sehr gut vorbereitet werden. Zudem sollte beachtet werden, dass ein Unterkapitel nie für sich alleine steht. Es gibt also mindestens zwei Unterpunkte. Ansonsten wird der Punkt einfach aufgelöst.

Bei jedem einzelnen Kapitel sollte es sich um eine klar abgrenzbare Thematik handeln.

Der typische Aufbau ist dabei meistens nicht kompliziert. Dieser Aufbau orientiert sich an anderen wissenschaftlichen Arbeiten.

  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
  • Literaturverzeichnis

Diese Punkte sollten in jedem Fall in einer Doktorarbeit berücksichtigt werden. Denn es geht darum, den formalen Ansprüchen einer wissenschaftlichen Arbeit gerecht zu werden.

Die zentralen Bestandteile sind besonders wichtig und werden daher im folgenden einzeln betrachtet.

Wer sich zu den Angaben der eigenen Hochschule informieren möchte, kann sich im Prüfungsamt oder Fachbereich erkundigen. Meistens gibt es festgelegte Standards, die in jedem Fall eingehalten werden sollten. Die zentralen Bestandteile sollten vorher gut geplant und mit den Betreuern der Arbeit abgesprochen werden. Je überzeugender die Inhalte sind, umso höher sind die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der Arbeit.

Einleitung einer Dissertation

Wenn Sie die Einleitung einer Doktorarbeit schreiben, sollte erstmal die genaue Beschreibung des Forschungsgegenstandes erfolgen. Relevante Aspekte sind zudem auch die historische Einordnung, Schwerpunkte und Ergebnisse in der Forschung. Diese Angaben bilden den Rahmen der Einleitung. Der Leser soll im Stande sein, die Zielsetzung zu erfassen und den Hintergrund der Forschungsanstrengungen zu verstehen.

Zudem werden in der Einleitung Fragestellungen, Hypothesen und der Aufbau der ausformuliert. Die Einleitung gibt einen Ausblick auf den Hauptteil. Dazu sollte auch der Forschungsstand erläutert werden und die Quellenlage zusammengefasst werden. Die Einleitung kann auch dazu genutzt werden, um bereits die eigenen empirischen Methoden vorzustellen.

Hauptteil einer Doktorarbeit

Der Hauptteil stellt den umfangreichsten Teil dar und bildet somit das Herzstück der Doktorarbeit. Eine Dissertation verfolgt vor allem das Ziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erbringen. Daher sollte auch nicht gezögert werden, wenn neue Aspekte in die bestehende Gliederung integriert werden müssen.

Im Allgemeinen sollten 4-6 Kapitel reichen, um die angestrebten Forschungsaspekte einzubinden. Es ist allerdings besonders wichtig, die Unterkapitel nicht zu stark zu untergliedern. Ansonsten wird die Struktur der Arbeit sehr schnell unübersichtlich. Im Hauptteil wird deutlich, ob ein roter Faden eingehalten wird oder ob der Verfasser sich schnell in Details verfährt.

Zudem ist es wichtig, die zentralen Punkte im Blick zu halten. Nebengedanken und Kommentare können am besten in die Fußnoten verschoben werden. So wird gewährleistet, dass der Lesefluss erhalten bleibt.

Weiterführende Informationen können dann bei Bedarf im Anschluss eingeholt werden. Hingegen sollten die zentralen Argumente und Forschungsaspekte klar deutlich werden.

Gerade der variable Umgang mit den Inhalten ist bei der Doktorarbeit unerlässlich. Nur so entsteht Raum für neue Ergebnisse und Gedankengänge. Die ursprüngliche thematische Vorgabe sollte also nur als Bezugspunkt, nicht aber als tatsächlich festgeschriebene Inhaltsangabe betrachtet werden.

Theorie und Praxis werden im Laufe der Arbeit eng verknüpft. Eine ausreichende Auseinandersetzung mit der Thematik sollte auch deutlich werden, dass wissenschaftliche Quellen umfangreich genug genutzt worden sind. Gerade hier kann auch eine wissenschaftliche Hilfe in Anspruch genommen.

Um die Thematik vollständig zu erfassen, gilt es zunächst den Forschungsstand richtig zu recherchieren. Zudem sollen auch entsprechende Lücken weitestgehend erfasst werden. Diese sollen dann möglichst fein in der Arbeit erkannt und im besten Fall geschlossen werden.

Schluss und Fazit einer Doktorarbeit

Der Schlussteil ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil in der Doktorarbeit. Hier werden die Zwischenergebnisse und endgültigen Ergebnisse zusammengefasst, interpretiert und eingeordnet. Die Forschungsfrage sollte dann möglichst wieder aufgegriffen und beantwortet werden. Zudem können nun auch Methoden reflektiert werden.

Dazu zählt auch das Aufzeigen von weiteren Möglichkeiten, aber auch den Grenzen der jeweiligen Instrumente. Es sollte klar zu erkennen sein, dass es grundsätzlich neue Auseinandersetzung mit der Thematik stattgefunden hat. Sowohl Einleitung und Schluss der Arbeit sollten 10% der Arbeit nicht überschreiten.

Wer sich noch nicht sicher fühlt, kann sich bei der Erstellung einer Doktorarbeit Hilfe holen. Besonders zu Beginn der Arbeit kann es sinnvoll sein, wenn Sie Hilfe einer Beratung in Anspruch nehmen wollen.

Der weitere Verlauf der Dissertation kann mitunter so erleichtert werden. Besonders Probleme werden so früher erkannt und die Herausforderungen werden schon zu Beginn klar eingegrenzt. Auch die Gestaltung der Gliederung sollte daher sehr sorgfältig und detailliert ausformuliert werden. Schon dieser Schritt kann den späteren Erfolg der Arbeit absichern.

Häufige Fragen (FAQs)

Wie ist eine Dissertation aufgebaut?

Die Dissertation enthält wie jede klassische wissenschaftliche Arbeit klare Bestandteile, die von der jeweiligen Hochschule vorgegeben werden. In der Regel sollten Einleitung, Hauptteil, Schluss und Literaturverzeichnis enthalten sein. Zudem sind Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und zum Schluss eine Eidesstattliche Erklärung notwendig.

Was schreibt man in einer Doktorarbeit?

Eine Doktorarbeit sollte eine wissenschaftliche Thematik neu beleuchten, so dass neue Erkenntnisse entstehen können. Dringend erforderlich ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis in einer sehr ausführlichen Art.

Was steht am Anfang einer Dissertation?

Am Anfang einer Dissertation steht das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis. Diese Bestandteile geben eine erste Auskunft über die inhaltlichen Ausarbeitungen. Je nach Hochschule sollten bestimmte Voraussetzungen und formale Vorgaben eingehalten werden.

Wie umfangreich ist eine Doktorarbeit?

ine Doktorarbeit sollte zwischen 150 und 400 Seiten enthalten. Im Einzelfall können Doktorarbeiten je nach Studienrichtung auch nur 50-150 Seiten enthalten. Diese große Seitenzahl deutet dennoch schon auf die lange Bearbeitungszeit hin. Eine Promotion kann bis zu vier Jahre dauern, wird in der Regel aber nach ca. 3 Jahren abgeschlossen.