Den Berufseinstieg meistern

Studieren

Studienabgänger sehen sich nach ihrem Examen meist gut gerüstet für den Einstieg ins Erwerbsleben. Häufig jedoch zeigt sich, dass Theorie und Praxis weit voneinander abweichen.

Die freie Wildbahn

Während das Studium heute meist sehr kalkulierbar abläuft und zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der zuvor erlangten Bildung aufweist – die Rede ist von einer „Verschulung“ des Studiums – geht es im Arbeitsleben oftmals anders zu. Dies fängt bei der jeweiligen Unternehmenskultur an. Studieren

Schwieriger Start

Der Berufseinstieg setzt in den meisten Fällen eine Reihe von Bewerbungsschreiben voraus, die über die Qualifikationen und Stärken des Bewerbers Aufschluss geben sollen. Nicht jeder, der im Studium gute Leistungen aufweist, ist auch in der Lage, selbst für sich zu werben. Denn es handelt sich beim Anschreiben immer um einen Balanceakt, der zweierlei Abgründe vermeiden soll: Übertriebene Bescheidenheit kann sich als ebenso falsch erweisen wie eine demonstrative Selbstsicherheit, die mitunter als Arroganz wahrgenommen wird.

Die Voraussetzungen

Um den Berufseinstieg tatsächlich zu meistern, ist oftmals ein Umdenken erforderlich: Im Gegensatz zum eher theoretisch ausgerichteten Studium werden in der Praxis oftmals deutlich mehr Zugeständnisse an die Qualität gemacht: Der Auftrag muss schnell erledigt werden, für eine optimale Bearbeitung bleibt nicht genug Zeit oder sie erweist sich aus Kostengründen als nicht durchführbar.
Während das Studium ein längerfristiger, organischer Prozess war, wird im Arbeitsleben häufiger improvisiert und nicht immer mit der nötigen Umsicht geplant. Der Leistungsdruck, der unter Umständen weitaus höher ist, als im Studium, ist eine Belastungsprobe. Wer aber die ersten Wochen bewältigt, geht gestärkt aus diesem Prozess hervor und kann dann im Laufe der Zeit seine Studienerfahrungen einbringen, um die Strukturen und Abläufe am Arbeitsort so zu gestalten, dass die Arbeit nach und nach einfacher wird: Mit der Übung stellt sich Routine ein, die hilft, zukünftige Arbeiten schneller, besser und effizienter durchzuführen.

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