Hilfe bei der Doktorarbeit?

Eine Doktorarbeit soll nicht nur die Fähigkeiten und Qualitäten des Promovenden unter Beweis stellen, sie muss selbstverständlich auch den wissenschaftlichen Ansprüchen von Objektivität, Reliabilität und Validität genügen, soll darüber hinaus notwendig sein und neue, nachvollziehbare Erkenntnisse mit sich bringen.

Fernab dieser wohlklingenden Forderungen ist die persönliche Situation eines Promovenden mitunter alles andere als gut: Die Arbeit schreibt sich nicht von selbst. Man stößt auf unvorhergesehene Probleme, die Zeit und Nerven kosten. Der Betreuer gibt Hinweise, auf die man gerne verzichtet hätte. Man schlägt sich Nächte mit einer miserablen Seitenausbeute um die Ohren und verzweifelt über Papierstapeln und verschachtelten Dateiverzeichnissen. Irgendwann  rückt der Gedanke immer näher, einfach aufzugeben – oder Hilfe in Anspruch zu nehmen: Vier Augen sehen mehr als zwei. Und die Legalität? Doktorarbeiten müssen selbstverständlich vom Doktoranden verfasst werden. Dies schließt jedoch nicht aus, sich in Teilbereichen helfen zu lassen: Bei der Erstellung und Beschaffung von Literatur, bei der Sammlung von Ideen und der Korrektur von Texten. Auch Hinweise zur Gliederung und zur Verbesserung des Stils sind in der Regel willkommen. Professionelle akademische Ghostwriter schreiben nicht nur, sondern beraten auch. Sie verfügen über ein hohes Maß an Erfahrung, sie beherrschen die Recherchemethoden und oft zaubern sie Literatur hervor, die ansonsten übersehen worden wäre. Wer den Einsatz dieser Helfer bei Promotionen kritisiert, sollte sich zunächst einmal die wissenschaftliche Praxis an den Universitäten betrachten: Dort werden zahlreiche auch nicht genannte wissenschaftliche Hilfskräfte dafür eingespannt, ihren Professoren bei Recherchen zu helfen, Zitate zu überprüfen und Literatur zu kopieren. ”

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