Interdisziplinarität (I)

Die moderne Forschung ist nicht ohne Grund in eine Vielzahl von Forschungsfeldern mit je eigenen Bereichen, Inhalten und Methoden ausdifferenziert. Mitunter wird der Segen jedoch zum Fluch.

Wissenschaft als Sinnsuche

Für viele antike und mittelalterliche Wissenschaftler stellte sich ihre Aufgabe klar da: Es galt, die übergeordnete Einheit der Welt, die die Götter, die der eine Gott oder der unbewegte Beweger geschaffen hatte, zu erkennen, Belege für das himmlische in der Welt zu finden, es galt, den großen Sinn zu erkennen und das Ziel zu beschreiben, dem Natur und Leben dienten; In diesem Kosmos hatte jedes Wesen seinen festen Platz und die ersten Versuche der Beobachtung von Pflanzen, Tieren und menschlichem Verhalten und darauf aufbauenden Schlussfolgerungen waren Ausdruck von gelebter Philosophie – gleichgültig, ob die Fächer aus moderner Sicht als Biologie, Chemie, Physik oder Mathematik gelten würden.

Die Problematik der Ausdifferenzierung

Mit der zunehmenden Erforschung und Entzauberung der Welt, mit der voranschreitenden Durchdringung und der Schaffung von mehr und mehr Wissen wurden die Grundlagen für die weitere Spezialisierung geschaffen, so dass sich die modernen Wissenschaften als selbständig zu begreifen begannen und immer weiter in die Tiefe gingen, während benachbarte Fächer die Expansion in die Breite behinderten.
Umgekehrt bedeutete dies leider auch den nach und nach einsetzenden Verlust der Kommunikationsfähigkeit untereinander. Dort, wo hochgradig spezielle Fachsprachen geschaffen wurden, wurde jeder Fachfremde zu einem Außenseiter, der nicht mehr in der Lage war, den internen Dialog zu verstehen.
In einem Zeitalter wie dem heutigen, in dem immer schneller immer mehr ergründet wird, erweist sich diese Entwicklung als kontraproduktiv; Die Wissenschaften scheinen nicht nur massive Kommunikationsprobleme untereinander aufzuweisen, sondern sind aufgrund der extremen Spezialisierung auch immer weniger in der Lage, ihre Erkenntnisse allgemeinverständlich zu formulieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ist die Zeit der Spezialsierungen an ihr Ende gekommen?

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