Journalisten und Ghostwriter

Kaum etwas ist spannender als der moralische Konflikt.

Wenn Journalisten auf Ghostwriter zukommen, so besteht immer die Gefahr, dass nicht versucht wird, ein möglichst realitätsnahes Bild zu zeichnen. Stattdessen dienen viele Interviews nur dazu, die Geschichte zu erzählen, die der Journalist sich vorher ausgedacht hat. Diese Geschichte lebt vom epischen Kampf der wahren Wissenschaft gegen das Unwesen betrügerischer Studenten oder frecher Vermittler, die ohne moralische Bedenken akademische Arbeiten verkaufen und dabei in Kauf nehmen, dass sich einige damit einen Titel erschleichen.

Die Geschichte vom bösen Geist

Jüngste Berichte scheinen dieses Bild zu bestätigen: Heute+ (Ab 8:38)

Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, dass es nicht Aufgabe der Agenturen und ihrer Schreiber sein kann, den Verwendungszweck der Arbeiten zu prüfen, zumal dies ohnehin ein aussichtsloses Unterfangen wäre. Ebenso wenig können Agenturen und Ghostwriter verantwortlich gemacht werden, wenn Kunden nach der Erstellung eines Textes diesen als eigene Leistung ausgeben.

Tatbestand „Wissenschaftsbetrug“?

Der Problematik kann nicht mit einem neuen Gesetz begegnet werden, das den Verkauf wissenschaftlicher Texte verbieten soll; Wie sollte eine derartige juristische Definition aussehen, ohne über das Ziel hinauszuschießen und beispielsweise die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages zu kriminalisieren? Auch dort werden akademische Recherchen und Texte in Auftrag gegeben, auch dort werden diese Dienste bezahlt, auch dort treten die eigentlichen Autoren nicht namentlich in Erscheinung, während ihre Ergebnisse von Politikern und Beamten genutzt und instrumentalisiert werden.

Der Bachelor als Übeltäter?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass mit der Verschlechterung der Studienbedingungen und der zunehmenden Kommerzialisierung des gesamten Universitätsbetriebs die Möglichkeiten für Betrüger zunehmen: Je mehr die Studenten darauf spekulieren können, dass der Dozent sie ohnehin nicht gut genug kennt, um die Urheberschaft der Arbeit einschätzen zu können, umso leichter wird der Täuschungsversuch. Für die Lobbyisten aus dem Bildungswesen ist es allerdings einfacher und populärer, die Ghostwriter zu Mitschuldigen zu erklären, als die Fehlentwicklungen im Universitätssystem zu beseitigen.

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Dr. Franke-Consulting ist eine 1988 gegründete Ghostwriting-Agentur, die sich auf die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten spezialisiert hat. Unsere Ghostwriter arbeiten diskret und zuverlässig. Nutzen Sie unsere Erfahrung für Ihren Erfolg!

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