Studium – vom Ersti zum Absolventen

Endlich weg von zu Hause; sich und seine Interessen frei ausleben; neue Freunde finden: Das Studium ist für viele die beste Zeit ihres Lebens. Zwischen Seminaren, Unipartys und WG-Leben erfinden sie sich völlig neu. Einige berichten aber auch von Orientierungslosigkeit, Überforderung und Versagensängsten.

Welchen Weg du einschlägst und wie dein Studium abläuft, hängt mit vielen Faktoren zusammen. Eigene und fremde Erwartungen spielen dabei ebenso eine Rolle, wie der Anspruch des Studienganges, die Art der Dozenten und natürlich auch deine eigene Einstellung. Damit du einen gelungenen Start hinlegst und weißt, was an einer deutschen Hochschule auf dich zukommt, haben wir eine ganze Reihe an Tipps für Studieninteressierte zusammengestellt, die einen guten Einblick in das Campusleben geben, ein wenig die Angst vor dem Neuen nehmen und dir dabei helfen sollen, deine akademische Laufbahn erfolgreich zu gestalten.

Einleitung-Bachelorarbeit-Beispiele

Einleitung Bachelorarbeit Beispiel

Die Bachelorarbeit stellt für viele Studierende eine große Herausforderung dar. Zu unklar sind die Anforderungen und Erwartungen im Rahmen der Leistungserbringung. Die Einleitung dient in diesem Zusammenhang als erste Orientierung.

Sie gibt einen Ausblick auf den Inhalt und die Zielsetzung der Arbeit.  Passende Formulierungen helfen Studierenden bei der Erstellung einer professionellen Einleitung. Praktische Beispiele für eine Einleitung können dabei helfen, den Inhalt der Arbeit noch besser zu präsentieren. Mit der Einleitung können die Studierenden Schwerpunkte betonen, Besonderheiten der Bachelorarbeit hervorheben und in erster Linie Interesse wecken…

Formulierungsbeispiele für die Einleitung einer Bachelorarbeit

Dennoch sind Vorgaben und Erläuterungen meist nicht praxisbezogen. Viele Studierende können daher weiter keine klaren Vorstellungen über den Inhalt Ihrer Einleitung entwickeln. Eine gute Einleitung enthält zahlreiche Komponenten und beschreibt, was die Lesenden im Folgenden erwartet.

Genauso wird eine klare Struktur vorgegeben, so dass bestimmte Abgrenzungen zu anderen Themengebieten sofort deutlich werden. Sehr oft haben die Studierenden aber auch keine Vorstellung wie eine Einleitung überhaupt anfangen kann.

Generell sollte dabei bedacht werden, dass die Lesenden langsam auf die Thematik aufmerksam gemacht werden sollen. Das Schreiben der Einleitung ist genauso wichtig wie das Schreiben des Fazits.  Ein spannendes Ereignis oder eine besondere Entwicklung kann schon als gute Basis für eine passende Einleitung dienen.

So wird der Leser auf die Thematik aufmerksam und bleibt auch an der gesamten Arbeit interessiert. Dabei kann es sich um eine bestimmte Beobachtung, aber auch um eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung handeln. Die Einleitung hilft dabei, den roten Faden der Arbeit zu finden. Folgende Möglichkeiten sind bei der Einleitung vorstellbar.

Einleitung Bachelorarbeit: Beispiel 1

Wer eine Bachelorarbeit schreiben will, kann wie folgt beginnen:

„Der Bericht des Instituts für X zeigt, welche Bedeutung das Thema B für die deutsche Bevölkerung hat“

„Die Nutzung von A hat in den vergangenen Jahren weiter zu genommen und dafür gesorgt, dass eine deutliche Steigerung von B erfolgte.“

Sofort wird mit einer solchen Formulierung das Interesse geweckt. Schon jetzt wird der Inhalt und der Grund für die Erstellung der Bachelorarbeit deutlich. Die Lesenden können sich jetzt gut vorbereitet dem Hauptteil widmen.

Allgemeine Hinweise zu Formulierungen in der Einleitung

Die gelungene Einleitung sollte bestimmte Bausteine enthalten. Es geht darum, einen möglichst vollständigen Eindruck zu vermitteln. Dabei sollten die folgenden Fragestellungen näher beachtet und ins Zentrum gerückt werden:

  1. Welche Relevanz hat die Thematik und welche Motivation spielt bei derErstellung der Arbeit eine Rolle?
  2. Welche Problemstellung wird näher beleuchtet?
  3. Welche Zielsetzung wird mit welcher Methode verfolgt?
  4. Welchen Aufbau hat die Bachelorarbeit im Detail?

 

Diese einzelnen Bausteine einer Einleitung sollten mit möglichst präzisen Beschreibungen erläutert werden. Nachdem die Einleitung gelesen worden ist, haben die Lesenden alle notwendigen Informationen, um den Hauptteil problemlos nachvollziehen zu können. Für jeden Bestandteil kann eine Beispielformulierung hilfreich sein. Sie verdeutlicht genauer, wie eine Einleitung in wissenschaftlichen Arbeiten passend beschrieben werden kann.

1. Relevanz der Inhalte

Die Relevanz der Inhalte sollte mit einigen Sätzen genau verdeutlicht werden. Sollte es zudem eine persönliche Motivation geben, kann diese ebenfalls miteingebracht werden.  In diesem Punkt soll das Thema deiner Bachelorarbeit besonders präsentiert werden.

Beispielformulierungen:

„Mit der zunehmenden Erhöhung von A geriet die Thematik C immer mehr in den wissenschaftlichen Blickpunkt.“

„Infolge von Ereignis A kommt es zu einer gestiegenen gesellschaftlichen Aufmerksamkeit beim Thema B.“

2. Problemstellung der Bachelorarbeit

Die Problemstellung der Arbeit sollte in einigen Sätzen näher umschrieben werden. Es gilt möglichst präzise die Forschungsfrage zu unterstreichen und Forschungsinteressen einzugrenzen. Auch kann die Problemstellung in den bisherigen Forschungsstand eingebettet werden.

Beispielformulierungen

„Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung C, um weitere Erkenntnisse zu Thema B zu erlangen“

„Die Bachelorarbeit behandelt Problemstellung D und soll genauer den Aspekt G beleuchten“

3. Zielsetzung und Methode

Die Zielsetzung verdeutlicht den genauen Forschungsimpuls. Zudem können schon frühzeitig Erwartungen an das Ergebnis geschildert werden.

Beispielformulierungen

„Die Bachelorarbeit hat das Ziel, neue Erkenntnisse in Hinblick auf Aspekt B zu liefern.“

„Das Ziel der Forschung ist, die Wirkung von A auf B genauer zu betrachten“

Hier geht es also, um die klare Benennung der wissenschaftlichen Inhalte. Gerade die Einleitung sollte schon früh über das Forschungsinteresse und Fragestellungen aufklären.

4. Aufbau der Bachelorarbeit

Der Aufbau sollte logisch und bedacht erfolgen. Alle Inhalte sollten ineinandergreifen und nachvollziehbar sein. Die Darstellung der Kapitel ist ein Wegweiser für die Lesenden. Gleichzeitig bildet der Aufbau schon früh den Rahmen und grenzt die Thematik näher ein.

In der Einleitung wird der Aufbau knapp erläutert.

Beispielformulierungen

„Die Bachelorarbeit ist in 4 Kapitel aufgeteilt. Am Anfang…“

„Die folgende Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut. Das zweite Kapitel bildet mit dem dritten Kapitel den Hauptteil der Bachelorarbeit.“

Eine Einleitung sollte somit grundsätzlich bestimmte Voraussetzungen und Vorgaben erfüllen.

Die Einleitung führt in die Thematik ein und zeigt dabei Einblicke in die Erstellung und den Ablauf der wissenschaftlichen Arbeit. Das heißt im Einzelnen, dass die Einleitung folgende Eigenschaften aufweisen sollte:

1.    Die Thematik vorstellen

2.    Das Ziel erläutern

3.    Die Lesenden neugierig machen

4.    Die Bedeutung der Inhalte verdeutlichen

5.    Die Vorgehensweise und Zielsetzung besser verständlich machen

Somit sorgt die Einleitung für den notwendigen Durchblick. Sie bildet die Grundlage, um die Inhalte verstehen zu können. Gleichzeitig gibt die nahezu perfekte Einleitung einen Einblick in spezielle Besonderheiten, die Motivation und die eingesetzten Methoden. Die Lesenden sollten nach der Einleitung mit Vorfreude weitere Inhalte aufnehmen können.

FAQ – Einleitung Bachelorarbeit Beispiel

Wie schreibe ich eine Einleitung für die Bachelorarbeit? 

Die Einleitung sollte möglichst knapp in die Inhalte der Bachelorarbeit einführen. Dabei geht es eher darum, allgemeine Sachverhalte zu erläutern und den Rahmen der gesamten Arbeit abzustecken. Einzelne Details werden erst im Hauptteil vermittelt. Auch die Motivation kann in der Einleitung geschildert werden.

Wie lange Einleitung in Bachelorarbeit?

Die Einleitung einer Bachelorarbeit sollte möglichst 10% der Arbeit nicht überschreiten. Sie dient lediglich als Hilfestellung, um den Hintergrund der Arbeit genauer verstehen zu können. Selten ist eine Einleitung länger als 3-4 Seiten.

Die Lesenden sollen auf die Arbeit vorbereitet werden und nur einige Eindrücke sammeln, damit im Anschluss die wichtigen Details im Einzelnen genauer beschrieben werden können.

Eine Einleitung verfolgt auch das Ziel den Forschungsrahmen und den Aufbau der Arbeit genauer zu erläutern. Im Grunde genommen ist die Einleitung also nicht länger als der Umfang des Fazits Deiner Bachelorarbeit.

Fazit – Einleitung Bachelorarbeit Beispiel

Die Einleitung einer Bachelorarbeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, sollten entsprechende Formulierungen angewandt werden.

Die Inhalte sind dabei weitestgehend vorgeschrieben. Die Lesenden sollten so bald wie möglich verstehen können, welches Thema behandelt wird. Zudem soll deutlich werden, welche besonderen Aspekte in die Erstellung der Bachelorarbeit einbezogen worden sind.

Von den Studierenden wird auch in Hinblick auf die Formulierung eine routinierte Darstellung und Präsentation der Inhalte eingefordert. Um schon im Vorfeld den Erfolg einer Bachelorarbeit abzusichern, gilt es bestimmte Vorgaben ausreichend zu beachten. Eine entsprechende wissenschaftliche Beratung kann für das Gelingen der Abschlussarbeit entscheidend sein. Wenn alle wesentlichen Punkte einbezogen worden sind, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.

Wer sich bei der Erstellung allerdings nicht ausreichend beraten fühlt, kann mit einer zusätzlichen Hilfe den eigenen Erfolg sicherstellen. Zudem können wissenschaftliche Mitarbeiter bei der Erstellung der vorläufigen Gliederung assistieren und so den Rahmen der Inhalte möglichst früh abstecken. Je besser die Eingrenzung schon in den Vorarbeiten erfolgt, desto einfacher sind anschließend die tatsächlichen Schreibarbeiten. Diese allgemeinen angaben zur Erstellung einer Einleitung gelten gleichermaßen für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit.

Wissenschaftliches Schreiben Formulierungen auf einen Blick

Wissenschaftliches Schreiben Formulierungen auf einen Blick

Wissenschaftliches Schreiben ist nur in seltenen Fällen ein leichtes Unterfangen. Es gibt zahlreiche Anforderungen und Vorgaben, die von Studierenden beachtet werden sollen.

Jeder Studierende, der eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreibt, sollte beim wissenschaftlichen Schreiben Formulierungen verwenden, die zur Qualität beitragen. Oft handelt es sich um Standards, die eingehalten werden sollen. Sie unterstreichen zudem die fachliche Expertise der Inhalte. Auch machen Sie deutlich, dass sich der Autor intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat und das Handwerk des wissenschaftlichen Schreibens beherrscht.

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Aufbau-Doktorarbeit

Aufbau Doktorarbeit – die Gliederung einer Dissertation

Die Gliederung einer Dissertation

Die Gliederung einer Dissertation bleibt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Doktorarbeit.

In der Regel sind Doktoranden mit dem wissenschaftlichen Arbeiten vertraut und brauchen höchstens noch eine Vertiefung in Bezug auf die Regeln des wissenschaftlichen Schreibens.

Denn natürlich werden bei der Durchführung und Auswertung einer Dissertation andere Standards angesetzt als bei einer Bachelor- oder Masterarbeit. Gerade daher können zusätzliche Hinweise zu formalen Tipps zum Schreiben der Dissertation wertvoll sein. Die Planung einer Doktorarbeit sollte daher sehr sorgfältig erfolgen und bereits sprachlich ausformulierte Kapitel einbeziehen.

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Gendern in wissenschaftlichen Arbeiten

Gendern in wissenschaftlichen Arbeiten – Praxisleitfaden

Beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten ist auch das Einhalten von formalen Vorgaben wichtiger geworden. Auch das Gendern ist ein wichtiges Thema und zählt zu diesen Bausteinen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit.

Heißt es nun „Leser“ oder doch „Leser und Leserinnen“? Gerade kommende Absolventen sollten sich im Klaren sein, wann und wie die korrekte Ansprache erfolgen sollte. Häufig wird noch die einfache Form verwendet, ohne dabei ein Geschlecht explizit ausschließen zu wollen.

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Inhaltsverzeichnis der Bachelorarbeit erstellen

Bachelorarbeit Inhaltsverzeichnis – Aufbau und Tipps

Gerade zu Beginn einer Bachelorarbeit stehen viele Studenten vor dem Problem der inhaltlichen Eingrenzung der wissenschaftlichen Arbeit. Welche Kapitel sollen in die Bachelorarbeit miteinbezogen werden? Wie erstelle ich eine formal korrekte Gliederung?

Diese Fragen sollten gerade in der Anfangsphase nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn das Inhaltsverzeichnis hat im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens einen besonderen Stellenwert. Für Studenten sollte der Fokus zu Beginn der Bachelorarbeit auf die erfolgreiche Erstellung eines vollständigen Inhaltsverzeichnisses gelegt werden.

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Aufbau der Masterarbeit

Gliederung und Aufbau einer Masterarbeit

Die Masterarbeit kann ein großes Hindernis darstellen. Daher sollten Studenten, die kurz vor der Masterarbeit stehen auch baldmöglichst eine Gliederung entwerfen. Hier kommt es eingangs vor allen Dingen auf das Eingrenzen der Thematik an.

Gerade der hohe Anspruch an die Inhalte einer Masterarbeit und die entsprechenden Arbeitsbelastungen in der letzten Phase des Studiums können sehr abschreckend sein. Daher schieben auch manche Studenten die Abschlussarbeit lange vor sich hin. Auch die formalen Ansprüche erfordern ein gewisses Maß an Sorgfalt und Genauigkeit.

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Gliederung der Bachelorarbeit

Gliederung Bachelorarbeit – Praxisleitfaden für Bachelorarbeit Beispiele

Vor jeder Abschlussarbeit sollen Studenten eine vorläufige Gliederung erstellen. Auch wenn jede Gliederung formell gleich aussieht, stellen sich Studenten oft gleiche Fragen: Wie viele Unterpunkte sollten in der Gliederung enthalten sein? Wie kann ich die Nummerierung vornehmen? Welchen Anteil hat das einzelne Kapital an der Arbeit?

Zudem ist am Anfang meistens vielen noch nicht klar, wie die Inhalte im Einzelnen strukturiert werden sollen. Bevor es also mit dem Schreiben los geht, sollten Studenten die verschiedenen Formen der Gliederung einer Bachelorarbeit kennen lernen. So können Gestaltungsmöglichkeiten früh abgesteckt werden. Den vollständigen Artikel „Gliederung Bachelorarbeit – Praxisleitfaden für Bachelorarbeit Beispiele“ lesen

Studentische Schreib-Typen (I)

Viele Erstsemester, aber auch etliche länger Studierende leiden oft an permanenter Schreib-Unwilligkeit, die mitunter in komplette Schreib-Unfähigkeit mündet. Vielleicht liegt es dies nicht am generellen Problem, einen wissenschaftlichen Text zu Papier zu bringen, sondern daran, den optimalen, individuellen Weg des Schreibens noch nicht erkannt zu haben. Ein kurzer Überblick kann helfen.
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Studienwahl – die Qual der Vielfalt

„Weißt du, was du studieren willst?“ „Bleibst du zu Hause wohnen oder ziehst du aus?“ „Hast du über ein Auslandssemester nachgedacht?“ Schon in der Schulzeit nerven Eltern und Verwandte mit solchen Fragen. Die Antwort darauf fällt schwer. Denn diese Entscheidungen haben einen signifikanten Einfluss auf dein weiteres Leben.

Ratgeber und Übersichten helfen weiter, auch wenn sie dir die Wahl nicht abnehmen können. Denn welcher Studiengang dir liegt, in welche Stadt es dich zieht und ob du Lust auf fremde Länder hast, kannst nur du selbst entscheiden. Dabei ist eines ganz wichtig: Lass dich nie zu irgendetwas hinreißen, nur weil andere es so machen oder meinen, dass es das Richtige wäre. Selbstbestimmt Entscheiden und Handeln ist eine der wichtigsten Lektionen eines Studiums, die du nicht früh genug verinnerlichen kannst.
Das gilt insbesondere für die Wahl des passenden Studienganges.

Natürlich kannst du nach den möglichen Karrierechancen und dem potenziellen Gehalt entscheiden, nach dem Ansehen oder den Wünschen deiner Familie. Erfolgreicher und vermutlich auch zufriedener wirst du aber sein, wenn du ein Fach wählst, dass deinen Neigungen entspricht und dich interessiert. Sonst wird das Lernen für Klausuren und das Verfassen von Hausarbeiten garantiert zu einer echten Qual.

Der Einstieg

Zu Beginn des Studiums ist es entscheidend, einen guten Start zu erwischen. Dabei sollten besonders das akademische Leben und die Gewöhnung an die universitären Strukturen im Mittelpunkt stehen. Wer sich gut eingewöhnt, sich wohlfühlt und weiß, was er zu tun hat, kommt mit allem, was im Studium gefordert wird, deutlich besser zurecht.

Einschreibung und Bewerbung

Am Anfang einer akademischen Laufbahn steht die Einschreibung. Je nach Studiengang gibt es dafür in Deutschland zwei Möglichkeiten. Entweder erfolgt die Bewerbung über eine zentrale Stelle (bspw. Medizin oder Psychologie) oder direkte an einer Universität. Ein Abitur oder eine Fachhochschulreife sind die einfachsten Wege zu einem Studienplatz. Doch auch über eine Ausbildung kann die entsprechende Qualifikation erworben werden.

Da sich die Anforderungen je nach Hochschule, Bundesland und Studiengang unterscheiden, ist ein Besuch der Webseite der jeweiligen Universität in jedem Falle ratsam, um eine korrekte Bewerbung einzureichen. Bei Fragen und Unklarheiten verfügen alle Hochschule zudem über Studierendensekretariate, die umfassend Auskunft geben und auch im Einzelfall hilfreiche Tipps und Ratschläge zur Hand haben.

Einführungswoche – Schritt für Schritt ins Studium

Ist die Bewerbung geglückt und die Einschreibung mit der Überweisung des Studienbeitrags und dem Erhalt des Leporellos gelungen, folgt der nächste Schritt: die Einführungswoche. Hier erhältst du alle wichtigen Infos rund um dein Studium. Du erfährst, wo die Bibliothek ist, wie du ins Internet kommst und wie du dich in der Uni zurechtfindest. Zudem lernst du zahlreiche weitere Studenten kennen, die auch gerade erst begonnen haben. So kannst du schnell Kontakte knüpfen und Freunde gewinnen. Besonders bei einem Umzug in eine andere Stadt die perfekte Gelegenheit, Anschluss zu finden.

Hast du die Einführungswoche verpasst, weil du eventuell erst durch ein Nachrückverfahren deinen Studiengang erhalten hast? Kein Problem. Beim Studierendensekretariat, der Fachschaft deiner Fakultät oder beim Asta findest du einen Haufen netter Menschen, die dir gerne weiterhelfen.

Stundenplan und Zeitmanagement

Um Veranstaltungen an der Uni oder FH besuchen zu können, musst du dich für diese eintragen. Das Verfahren ist mittlerweile an den allermeisten Hochschulen elektronisch und bequem per Internet zu bedienen. So kannst du dir schnell einen Überblick über die angebotenen Seminare, Vorlesungen und sonstigen Veranstaltungen verschaffen. Welche Veranstaltungen in deinem Studiengang verpflichtend sind, entnimmst du am besten der entsprechenden Studienordnung.

Bedenke bei der Erstellung deines Stundenplans aber, nicht zu viel zu wollen. Gerade am Anfang erliegen viele Studenten schnell der Versuchung, sich die Tage bis obenhin voll zu packen. Doch die Arbeit für ein Seminar geht meist weit über das hinaus, was im Stundenplan steht. Vorbereitungen für Referate, ergänzende Lektüre und Tutorien kosten zusätzlich Zeit und müssen in der Planung mit bedacht werden.

Wenn du dann zusätzlich noch einen Nebenjob hast, wird es schnell eng und das Studium artet in Stress aus. Auch deine Noten leiden schlussendlich darunter, wenn du alles nur irgendwie hinbekommen willst. Im Zweifel lieber ein oder zwei Semester länger Studieren. So hast du genug Zeit, den Stoff auch wirklich zu verstehen und durchzuarbeiten. Zudem hast du immer die Möglichkeit, in besonders stressigen Zeiten professionelle Hilfe zu suchen. Unsere Ghostwriter helfen bei der Erstellung von Hausarbeiten, unterstützen mit Fachwissen und lektorieren fertige Arbeiten.

Im Studium

Bist du erst einmal drin und weißt, wie es auf dem Campus läuft, ist schon viel gewonnen. Doch sei dir sicher, auch im Studium verschwinden Zweifel an der Wahl des Studiengangs nie völlig. Schlechte Klausurergebnisse und unleidige Professoren können einem erheblich die Laune verhageln und die Motivation auf Talfahrt schicken. Ein paar Tricks helfen dabei, auch aus solchen Löchern wieder heraus zu kommen.

Kommilitonen und Partys – Studentenleben deluxe

Ein Studium besteht nicht nur aus Seminaren, Klausuren und Dozenten. Auch das Leben Abseits der Alma Mater spielt eine Rolle. Aus Menschen, die täglich neben einem sitzen, werden schnell Freunde. Und mit denen kannst du eine Menge erleben. Jede Stadt, in der eine Universität beheimatet ist, hat ein ausgeprägtes Nachtleben. Sogar in den kleineren Orten finden sich Bars und Kneipen, die studentische Klientel anziehen. Hier ist Alkohol günstig und die Nächte sind lang. Auch Haus- und WG-Partys sind bei Studenten sehr beliebt und finden gern auch spontan sowie unter der Woche statt.

Sich ein Umfeld aus Freunden und Bekannten schaffen ist besonders wichtig, wenn du aus einer anderen Stadt zugezogen bist. Aber auch als Alteingesessener schadet es nicht, sich mit neuen Menschen anzufreunden. In Lerngruppen, Seminaren, bei Referaten oder durch Sport kommst du an der Uni schnell in Kontakt mit anderen Studenten und dein Freundeskreis wächst ganz von allein. Auch das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich über Gruppen mit anderen Menschen zu vernetzen.

Klausuren und Lernen – wie bekomme ich gute Noten?

Ein essenzieller Teil des Studiums ist das Erlernen und Vertiefen von Wissen. Um den eigenen Erfolg zu belegen und im Studium voranzukommen, ist das Ablegen von Klausuren und Studienleistungen für Studenten Pflicht. Von Klausuren über mündliche Prüfungen und Referate bis zu Hausarbeiten und Projekten ist alles möglich.

Ähneln schriftliche Arbeiten denen aus der Schulzeit bekannten, sind die Erfahrungen, die die meisten Studenten mit mündlichen Prüfungen oder benoteten Referaten haben, eher gering. Stellst du dich dieser Herausforderung, wirst du schnell feststellen, dass das Sprechen vor Menschen oder der direkte Dialog mit einem Dozenten gar nicht schwer ist, weniger Arbeit macht und die Noten oft deutlich besser ausfallen, als erwartet.

Was vielen Studierenden zudem nicht klar ist: Die Dozenten können oft frei entscheiden, welche Art der Leistung sie fordern und lassen durchaus mit sich verhandeln. Wer lieber Hausarbeiten schreibt, als für Klausuren zu lernen, sollte sich nicht scheuen, das direkte Gespräch mit der Lehrkraft zu suchen. In den meisten Fällen findet sich eine Lösung.

Abschlussarbeiten – das große Finale

Zum Ende des Studiums wartet in Form der Abschlussarbeit die letzte Hürde auf dich. Du kannst dir von vorherein viel Druck nehmen und Arbeit ersparen, wenn du dir genau durchliest, was von dir erwartet wird. Eine Bachelorarbeit beispielsweise soll als Beleg dafür dienen, dass du die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und des Fachbereichs verstanden hast. Du musst korrekt zitieren, einschlägige Literatur verwenden und eine nachvollziehbare Struktur in deiner Arbeit aufweisen. Eigene wissenschaftliche Leistung, in die viele Studierende Zeit und Energie investieren, ist an den meisten Hochschulen im Bachelor gar nicht erforderlich.

Auch die umfassende Kommunikation mit einem Dozenten kann beim Verfassen der Abschlussarbeit hilfreich sein. Die meisten Lehrkräfte verraten dir gerne, welche Bücher für das Thema relevant sind und welche Theorien und Autoren auf jeden Fall Erwähnung finden sollten. Auch ein Feedback vor der endgültigen Abgabe ist meist problemlos möglich.

Der Schreibprozess – Prokrastination für Fortgeschrittene

Das Schreiben selbst stellt Studierende oft vor eine große Herausforderung. 30-80 Seiten Text zu verfassen stellt eine enorme Hürde dar. Als effektive Methode hat sich das Herausarbeiten und Umsetzen von klaren Strukturen bewährt, sowohl in der Arbeit als auch im Alltag. Sich jeden Abend eine Stunde konsequent mit dem Text zu befassen, bringt am Ende deutlich mehr, als sich den Sonntag frei zu schaufeln und acht Stunden auf ein leeres Blatt zu starren.

Ein umfassendes und mit kurzen Kommentaren versehendes Inhaltsverzeichnis gibt eine gute Orientierung. Auf dieser Grundlage ist es leichter, den Text zu verfassen und auf die einzelnen Punkte näher einzugehen. Dabei solltest du dich von der Vorstellung lösen, alles von Beginn an perfekt machen zu wollen. Verbessern und Überarbeiten kommen erst im zweiten und dritten Schritt.

Je nach Studiengang und Universität variieren bei einer Abschlussarbeit die Anforderung an Inhalt und Aufwand erheblich. Mit einer durchdachten Struktur und den richtigen Tipps bist du aber auch für diese Etappe gerüstet. Und wenn alle Stricke reißen, hilft dir auch gerne einer unserer Ghostwriter weiter, der dich bei deiner Themenwahl, der Ausarbeitung und im Lektorat unterstützt.

Erfolgreich im Studium – mit Freunden und Fleiß

Das Studium ist ein großer Abschnitt im Leben eines jeden, der sich für diesen Weg entscheidet. Dass es auch ein erfolgreicher wird, liegt in deiner Verantwortung. Ohne Fleiß und Engagement wird es nichts werden. Doch vergiss nie, dass du nicht allein dastehst. Verlass dich auf Freunde und Familie, wende dich im Zweifel an Dozenten und die Studienberatung und schließ dich mit Gleichgesinnten zusammen. Mach dir selbst nicht zu viel Druck und vergiss nicht, dass du im Zweifel immer die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen kannst.