Pimp your Studium: Erfolgreicher lernen

Ein Studium bedeutet vor allem die Aufnahme vieler neuer Informationen. Damit diese auch aktiv verarbeitet werden können, ist klassisches, schulisches Lernen unersetzlich.

Wenn mancher heute auch den Eindruck bekommt, dass Universitätsdozenten mitunter mehr Wert auf Meinung als auf Faktenwissen legen, so ist hoffentlich die Prüfung ein Gegenbeleg.

Sicher weichen die Fächer und damit auch das zu bewältigende Lernpensum erheblich voneinander ab; So ist es nicht verwunderlich, dass gerade Medizin und Jura als Fächer mit vergleichsweise strikten Lehrinhalten eine Vielzahl von Informationen aufweisen, die gelernt – und das bedeutet hier: auswendig gelernt – werden müssen.

Schulmethoden reaktivieren

Bereits in der Schulzeit sollte ersichtlich geworden sein, wie und unter welchen Umständen am besten gelernt werden kann; Dies betrifft etwa die Tageszeit, das nötige Maß an Stille (oder leiser Ablenkung), sowie die Tricks, mit denen sich Wissen leichter erlernen und im Gedächtnis behalten lässt. Eintönigkeit ist wenig hilfreich, da das Gehirn sich bevorzugt Ungewöhnliches merkt. Dies kann genutzt werden, ebenso wie die traditionelle Eselsbrücke beim früheren Lernen von Vokabeln.

Alle Sinne einbeziehen

Lernen bedeutet manchmal, lange vor einer einzelnen Seite, einer einzelnen Idee, einem einzelnen Gedanken zu sitzen. Informationen lassen sich aber auch anders aufnehmen. Audiovisuelle Medien können einen wichtigen Beitrag leisten, insbesondere aber ist es sinnvoll, interaktiv zu lernen; Dabei werden die Inhalte intensiver durchdacht und es werden selbständig Antworten aus den bisher vorliegenden Informationen konstruiert. Je nachdem, ob eine Person eher zu einer optischen oder einer akustischen Lernweise neigt, können diese Methoden bevorzugt angewendet werden.
In einigen Fällen bietet es sich auch an, die Profis – etwa Firmen, die Repetitorien anbieten – zu kontaktieren oder innerhalb einer Gruppe mit Kommilitonen zu lernen.

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