Probleme bei der wissenschaftlichen Abschlussarbeit (II): „Mag der Dozent mich??“

Das Studium ist mitunter schwierig – nicht nur thematisch, sondern auch privat. Gerade den schulischen Zwängen entronnen, bemühen sich Studenten, Wissen zu erwerben, um eine gute Ausgangsposition auf dem Berufsmarkt zu schaffen.

Die letzte und größte Hürde ist meist die wissenschaftliche Abschlussarbeit. Diese setzt voraus, dass sich ein Dozent einverstanden erklärt, die Rolle des Betreuers zu übernehmen. Nun ist es an der Universität allerdings nicht anders als bei anderen, zwischenmenschlichen Beziehungen: Es treten Sympathien oder Antipathien auf. Auch bei der Diskussion über das genaue Thema der Arbeit kann es zu Differenzen zu kommen. Wie sollen Studenten damit umgehen, zumal der Dozent letztendlich doch am längeren Hebel sitzt und seinen misanthropischen Launen bei der Benotung freien Lauf lassen kann?

Zur Beruhigung: Die meisten Betreuer dürften professionell genug sein, den tatsächlichen, wissenschaftlichen Gehalt einer Arbeit zu bewerten, anstatt sich von persönlichen Emotionen leiten zu lassen. Wer eine gute Arbeit abliefert, erhöht damit seine Chancen auf eine gute Bewertung – selbst dann, wenn das Verhältnis zum Betreuer angekratzt ist.
Gerade langjährige Universitätsmitarbeiter neigen zu Gelassenheit: Sie kennen die Sorgen und Nöte der Studenten und tolerieren auch abweichende Vorstellungen – vorausgesetzt, diese sind ausreichend und argumentativ schlüssig belegt.

Sollten Studenten aber an Dozenten geraten, denen diese Professionalität fehlt und die die vorgelegten Texte aus Zeit- oder Konzentrationsmangel nicht sorgfältig genug begutachten, ist Vorsicht angebracht: Im Zweifelsfall sollte in Erwägung gezogen werden, einen anderen Gutachter zu wählen. Selbst dann, wenn damit die bisherige Arbeit hinfällig wird, weil ein neues Thema gefunden werden muss.

Dabei kann durchaus externe Hilfe in Anspruch genommen werden: Wer etwa die Literatursuche einem erfahrenen akademischen Ghostwriter anvertraut, kann sich auf schnelle und qualitativ hochwertige Resultate verlassen.

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