Schwarze Schafe im Ghostwriting

Kunden, die erstmalig einen Ghostwriter suchen, stehen in der Regel ganz am Anfang; sie sind gezwungen, eine Liste mit Suchergebnissen durchzugehen und müssen sich selbst ein Bild machen. Dies ist jedoch alles andere als einfach.

Der Kontakt zu einem Ghostwriter oder einer Agentur ist heute dank E-Mail, Facebook, Xing oder Google schnell hergestellt. Allerdings haben Kunden kaum eine Möglichkeit, hinter die Kulissen (sprich: die Webseite) des von ihnen kontaktierten Unternehmens zu schauen; Handelt es sich um eine Firma, die ihren Auftrag ernst nimmt und die Kundenwünsche tatsächlich erfüllt oder geht es nur um den Versuch, möglichst schnell und ohne Aufwand Texte zu produzieren und Honorare einzustreichen? Dies wohlmöglich sogar mit dem Hintergedanken, der Kunde werde sein Recht auf einen korrekten Text ohnehin nicht energisch verfolgen, weil dies die Diskretion gefährden würde.

Es gibt durchaus Firmen, die ihre Kunden und ihre Schreiber gleichermaßen schlecht behandeln: Die Schreiber sollen sich in einem Knebelvertrag völlig der Willkür der Inhaber unterwerfen. Aufträge werden an Dutzende möglicher Autoren verschickt (was faktisch einer völligen Aufgabe jeglicher Diskretion entspricht). Schlecht bezahlt und vermutlich wenig motiviert gehen diese Autoren dann daran, billige Texte zu produzieren. Sprache, Stil und Inhalt lassen zu wünschen übrig, eine Endkorrektur findet nicht statt. Im schlimmsten Fall werden Textteile einfach aus dem Internet zusammenkopiert und nur geringfügig verändert. Für solche Texte sollen nun die Kunden zahlen, wobei ein Großteil der Summen direkt in die Taschen der Vermittler fließt. Leider funktioniert dieses Geschäftsmodell, zumindest solange, wie die Betreiber der Firmen mit schreibenden Amateuren und unwissenden Kunden zu tun haben.

Seriöse Agenturen arbeiten dagegen völlig anders: Jeder Auftrag wird gesondert betrachtet und nur an Autoren vergeben, die mit dem Thema, dem Gebiet und den Anforderungen an Stil und Fachvokabular vertraut sind. Die Autoren, die zum Teil schon seit vielen Jahren für die Agentur arbeiten, kämen wohl kaum auf die Idee, schlechte Texte zu liefern.

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