Studieren: Der lange Schatten der Künstlichen Intelligenz

Die Prognosen sind faszinierend und düster zugleich: In den kommenden Jahren und Jahrzehnten werden immer mehr Aufgaben von Künstlicher Intelligenz bewältigt werden.

Während die Technik- und Wissenschaftseuphoriker angesichts der überwältigenden Möglichkeiten jubeln, ergeben sich für ganze Berufszweige und insbesondere für Arbeitslose völlig andere Aussichten: Zahlreiche Berufe werden nach und nach durch Technik ergänzt oder gar ersetzt.

Gerade geringqualifizierte Arbeitskräfte, die etwa in den großen Amazon-Lagern arbeiten und dort Produkte für den Versand vorbereiten, könnten schon bald durch Roboter ersetzt werden, die diese Aufgaben emotionslos, schnell, effizient und sehr kostengünstig übernehmen.

Auch im mittleren Management – etwa in Behörden oder Unternehmen – könnten Künstliche Intelligenzen die anstehenden Bewertungsaufgaben lösen – und im Gegensatz zu ihren menschlichen Kollegen auf milliardenfach gespeicherte Datensätze zurückgreifen, die Muster erkennen lassen und damit die menschliche Erfahrung in den Schatten stellen.

Wer früher studierte, hatte beste Aussichten, einen gut bezahlten Beruf ergreifen zu können. Da heute jedoch deutlich mehr Personen studieren als früher, und gleichzeitig die Ungewissheit über die eigene, die gesellschaftliche und die technische Zukunft zunimmt, fällt die Entscheidung für das „richtige“ Studienfach sicherlich schwer – auch Juristen müssen zukünftig die Konkurrenz der Maschinen befürchten, zumal diese die Gesetzes- und Rechtssprechungsdaten weitaus effizienter durchforsten und inzwischen nicht mehr nur stupide Verschlagwortungen und Vergleiche durchführen, sondern immer besser in der Lage sind, auch die Bedeutung und die Sinnzusammenhänge hinter den Worten zu erkennen und auszuwerten.

Was also kann man heute noch getrost studieren, ohne irgendwann den Rechnern und Robotern das Feld überlassen zu müssen?

Die Antwort fällt schwer – denn bei genauerem Hinsehen ergeben sich für nahezu alle Felder Anwendungen für die KI – zunächst als Unterstützung, später auch als Ersatz für menschliche Arbeits- oder Geisteskraft. Die Lösung liegt, wie so oft, außerhalb des streng begrenzten Studienfachs: Wer sich darauf einstellt, sein Leben lang neue Themen kennenzulernen, offen und flexibel zu bleiben, dürfte langfristig bessere Karten haben als Personen, die sich völlig auf ein Fach oder Thema spezialisieren – ein Thema, das vielleicht morgen schon überholt ist. Der Blick über den Tellerrand, ein wacher Geist und die Fähigkeit, sich auf Neuerungen einzustellen, dürften sich als wertvoller erweisen als die Sachkenntnis technischer Details, die immer nur den Stand der bisherigen Wissenschaft, also der Vergangenheit, reflektieren.

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