Studium – vom Ersti zum Absolventen

Endlich weg von zu Hause; sich und seine Interessen frei ausleben; neue Freunde finden: Das Studium ist für viele die beste Zeit ihres Lebens. Zwischen Seminaren, Unipartys und WG-Leben erfinden sie sich völlig neu. Einige berichten aber auch von Orientierungslosigkeit, Überforderung und Versagensängsten.

Welchen Weg du einschlägst und wie dein Studium abläuft, hängt mit vielen Faktoren zusammen. Eigene und fremde Erwartungen spielen dabei ebenso eine Rolle, wie der Anspruch des Studienganges, die Art der Dozenten und natürlich auch deine eigene Einstellung. Damit du einen gelungenen Start hinlegst und weißt, was an einer deutschen Hochschule auf dich zukommt, haben wir eine ganze Reihe an Tipps für Studieninteressierte zusammengestellt, die einen guten Einblick in das Campusleben geben, ein wenig die Angst vor dem Neuen nehmen und dir dabei helfen sollen, deine akademische Laufbahn erfolgreich zu gestalten.

Studienwahl – die Qual der Vielfalt

„Weißt du, was du studieren willst?“ „Bleibst du zu Hause wohnen oder ziehst du aus?“ „Hast du über ein Auslandssemester nachgedacht?“ Schon in der Schulzeit nerven Eltern und Verwandte mit solchen Fragen. Die Antwort darauf fällt schwer. Denn diese Entscheidungen haben einen signifikanten Einfluss auf dein weiteres Leben.

Ratgeber und Übersichten helfen weiter, auch wenn sie dir die Wahl nicht abnehmen können. Denn welcher Studiengang dir liegt, in welche Stadt es dich zieht und ob du Lust auf fremde Länder hast, kannst nur du selbst entscheiden. Dabei ist eines ganz wichtig: Lass dich nie zu irgendetwas hinreißen, nur weil andere es so machen oder meinen, dass es das Richtige wäre. Selbstbestimmt Entscheiden und Handeln ist eine der wichtigsten Lektionen eines Studiums, die du nicht früh genug verinnerlichen kannst.

Das gilt insbesondere für die Wahl des passenden Studienganges. Natürlich kannst du nach den möglichen Karrierechancen und dem potenziellen Gehalt entscheiden, nach dem Ansehen oder den Wünschen deiner Familie. Erfolgreicher und vermutlich auch zufriedener wirst du aber sein, wenn du ein Fach wählst, dass deinen Neigungen entspricht und dich interessiert. Sonst wird das Lernen für Klausuren und das Verfassen von Hausarbeiten garantiert zu einer echten Qual.

Der Einstieg

Zu Beginn des Studiums ist es entscheidend, einen guten Start zu erwischen. Dabei sollten besonders das akademische Leben und die Gewöhnung an die universitären Strukturen im Mittelpunkt stehen. Wer sich gut eingewöhnt, sich wohlfühlt und weiß, was er zu tun hat, kommt mit allem, was im Studium gefordert wird, deutlich besser zurecht.

Einschreibung und Bewerbung

Am Anfang einer akademischen Laufbahn steht die Einschreibung. Je nach Studiengang gibt es dafür in Deutschland zwei Möglichkeiten. Entweder erfolgt die Bewerbung über eine zentrale Stelle (bspw. Medizin oder Psychologie) oder direkte an einer Universität. Ein Abitur oder eine Fachhochschulreife sind die einfachsten Wege zu einem Studienplatz. Doch auch über eine Ausbildung kann die entsprechende Qualifikation erworben werden.

Da sich die Anforderungen je nach Hochschule, Bundesland und Studiengang unterscheiden, ist ein Besuch der Webseite der jeweiligen Universität in jedem Falle ratsam, um eine korrekte Bewerbung einzureichen. Bei Fragen und Unklarheiten verfügen alle Hochschule zudem über Studierendensekretariate, die umfassend Auskunft geben und auch im Einzelfall hilfreiche Tipps und Ratschläge zur Hand haben.

Einführungswoche – Schritt für Schritt ins Studium

Ist die Bewerbung geglückt und die Einschreibung mit der Überweisung des Studienbeitrags und dem Erhalt des Leporellos gelungen, folgt der nächste Schritt: die Einführungswoche. Hier erhältst du alle wichtigen Infos rund um dein Studium. Du erfährst, wo die Bibliothek ist, wie du ins Internet kommst und wie du dich in der Uni zurechtfindest. Zudem lernst du zahlreiche weitere Studenten kennen, die auch gerade erst begonnen haben. So kannst du schnell Kontakte knüpfen und Freunde gewinnen. Besonders bei einem Umzug in eine andere Stadt die perfekte Gelegenheit, Anschluss zu finden.

Hast du die Einführungswoche verpasst, weil du eventuell erst durch ein Nachrückverfahren deinen Studiengang erhalten hast? Kein Problem. Beim Studierendensekretariat, der Fachschaft deiner Fakultät oder beim Asta findest du einen Haufen netter Menschen, die dir gerne weiterhelfen.

Stundenplan und Zeitmanagement

Um Veranstaltungen an der Uni oder FH besuchen zu können, musst du dich für diese eintragen. Das Verfahren ist mittlerweile an den allermeisten Hochschulen elektronisch und bequem per Internet zu bedienen. So kannst du dir schnell einen Überblick über die angebotenen Seminare, Vorlesungen und sonstigen Veranstaltungen verschaffen. Welche Veranstaltungen in deinem Studiengang verpflichtend sind, entnimmst du am besten der entsprechenden Studienordnung.

Bedenke bei der Erstellung deines Stundenplans aber, nicht zu viel zu wollen. Gerade am Anfang erliegen viele Studenten schnell der Versuchung, sich die Tage bis obenhin voll zu packen. Doch die Arbeit für ein Seminar geht meist weit über das hinaus, was im Stundenplan steht. Vorbereitungen für Referate, ergänzende Lektüre und Tutorien kosten zusätzlich Zeit und müssen in der Planung mit bedacht werden.

Wenn du dann zusätzlich noch einen Nebenjob hast, wird es schnell eng und das Studium artet in Stress aus. Auch deine Noten leiden schlussendlich darunter, wenn du alles nur irgendwie hinbekommen willst. Im Zweifel lieber ein oder zwei Semester länger Studieren. So hast du genug Zeit, den Stoff auch wirklich zu verstehen und durchzuarbeiten. Zudem hast du immer die Möglichkeit, in besonders stressigen Zeiten professionelle Hilfe zu suchen. Unsere Ghostwriter helfen bei der Erstellung von Hausarbeiten, unterstützen mit Fachwissen und lektorieren fertige Arbeiten.

Im Studium

Bist du erst einmal drin und weißt, wie es auf dem Campus läuft, ist schon viel gewonnen. Doch sei dir sicher, auch im Studium verschwinden Zweifel an der Wahl des Studiengangs nie völlig. Schlechte Klausurergebnisse und unleidige Professoren können einem erheblich die Laune verhageln und die Motivation auf Talfahrt schicken. Ein paar Tricks helfen dabei, auch aus solchen Löchern wieder heraus zu kommen.

Kommilitonen und Partys – Studentenleben deluxe

Ein Studium besteht nicht nur aus Seminaren, Klausuren und Dozenten. Auch das Leben Abseits der Alma Mater spielt eine Rolle. Aus Menschen, die täglich neben einem sitzen, werden schnell Freunde. Und mit denen kannst du eine Menge erleben. Jede Stadt, in der eine Universität beheimatet ist, hat ein ausgeprägtes Nachtleben. Sogar in den kleineren Orten finden sich Bars und Kneipen, die studentische Klientel anziehen. Hier ist Alkohol günstig und die Nächte sind lang. Auch Haus- und WG-Partys sind bei Studenten sehr beliebt und finden gern auch spontan sowie unter der Woche statt.

Sich ein Umfeld aus Freunden und Bekannten schaffen ist besonders wichtig, wenn du aus einer anderen Stadt zugezogen bist. Aber auch als Alteingesessener schadet es nicht, sich mit neuen Menschen anzufreunden. In Lerngruppen, Seminaren, bei Referaten oder durch Sport kommst du an der Uni schnell in Kontakt mit anderen Studenten und dein Freundeskreis wächst ganz von allein. Auch das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich über Gruppen mit anderen Menschen zu vernetzen.

Klausuren und Lernen – wie bekomme ich gute Noten?

Ein essenzieller Teil des Studiums ist das Erlernen und Vertiefen von Wissen. Um den eigenen Erfolg zu belegen und im Studium voranzukommen, ist das Ablegen von Klausuren und Studienleistungen für Studenten Pflicht. Von Klausuren über mündliche Prüfungen und Referate bis zu Hausarbeiten und Projekten ist alles möglich.

Ähneln schriftliche Arbeiten denen aus der Schulzeit bekannten, sind die Erfahrungen, die die meisten Studenten mit mündlichen Prüfungen oder benoteten Referaten haben, eher gering. Stellst du dich dieser Herausforderung, wirst du schnell feststellen, dass das Sprechen vor Menschen oder der direkte Dialog mit einem Dozenten gar nicht schwer ist, weniger Arbeit macht und die Noten oft deutlich besser ausfallen, als erwartet.

Was vielen Studierenden zudem nicht klar ist: Die Dozenten können oft frei entscheiden, welche Art der Leistung sie fordern und lassen durchaus mit sich verhandeln. Wer lieber Hausarbeiten schreibt, als für Klausuren zu lernen, sollte sich nicht scheuen, das direkte Gespräch mit der Lehrkraft zu suchen. In den meisten Fällen findet sich eine Lösung.

Abschlussarbeiten – das große Finale

Zum Ende des Studiums wartet in Form der Abschlussarbeit die letzte Hürde auf dich. Du kannst dir von vorherein viel Druck nehmen und Arbeit ersparen, wenn du dir genau durchliest, was von dir erwartet wird. Eine Bachelorarbeit beispielsweise soll als Beleg dafür dienen, dass du die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und des Fachbereichs verstanden hast. Du musst korrekt zitieren, einschlägige Literatur verwenden und eine nachvollziehbare Struktur in deiner Arbeit aufweisen. Eigene wissenschaftliche Leistung, in die viele Studierende Zeit und Energie investieren, ist an den meisten Hochschulen im Bachelor gar nicht erforderlich.

Auch die umfassende Kommunikation mit einem Dozenten kann beim Verfassen der Abschlussarbeit hilfreich sein. Die meisten Lehrkräfte verraten dir gerne, welche Bücher für das Thema relevant sind und welche Theorien und Autoren auf jeden Fall Erwähnung finden sollten. Auch ein Feedback vor der endgültigen Abgabe ist meist problemlos möglich.

Der Schreibprozess – Prokrastination für Fortgeschrittene

Das Schreiben selbst stellt Studierende oft vor eine große Herausforderung. 30-80 Seiten Text zu verfassen stellt eine enorme Hürde dar. Als effektive Methode hat sich das Herausarbeiten und Umsetzen von klaren Strukturen bewährt, sowohl in der Arbeit als auch im Alltag. Sich jeden Abend eine Stunde konsequent mit dem Text zu befassen, bringt am Ende deutlich mehr, als sich den Sonntag frei zu schaufeln und acht Stunden auf ein leeres Blatt zu starren.

Ein umfassendes und mit kurzen Kommentaren versehendes Inhaltsverzeichnis gibt eine gute Orientierung. Auf dieser Grundlage ist es leichter, den Text zu verfassen und auf die einzelnen Punkte näher einzugehen. Dabei solltest du dich von der Vorstellung lösen, alles von Beginn an perfekt machen zu wollen. Verbessern und Überarbeiten kommen erst im zweiten und dritten Schritt.

Je nach Studiengang und Universität variieren bei einer Abschlussarbeit die Anforderung an Inhalt und Aufwand erheblich. Mit einer durchdachten Struktur und den richtigen Tipps bist du aber auch für diese Etappe gerüstet. Und wenn alle Stricke reißen, hilft dir auch gerne einer unserer Ghostwriter weiter, der dich bei deiner Themenwahl, der Ausarbeitung und im Lektorat unterstützt.

Erfolgreich im Studium – mit Freunden und Fleiß

Das Studium ist ein großer Abschnitt im Leben eines jeden, der sich für diesen Weg entscheidet. Dass es auch ein erfolgreicher wird, liegt in deiner Verantwortung. Ohne Fleiß und Engagement wird es nichts werden. Doch vergiss nie, dass du nicht allein dastehst. Verlass dich auf Freunde und Familie, wende dich im Zweifel an Dozenten und die Studienberatung und schließ dich mit Gleichgesinnten zusammen. Mach dir selbst nicht zu viel Druck und vergiss nicht, dass du im Zweifel immer die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen kannst.