Wissenschaftliche Formalien: Der Zitierstil

Die Kenntnis der Formalien ist beim wissenschaftlichen Arbeiten eine Notwendigkeit – eine Notwendigkeit allerdings, die gerade Studienanfängern schwer zu schaffen macht, wenn sie mit einem Wust aus unterschiedlichen Angaben zu Zitierstilen verwirrt werden.

Formalien haben zweifellos ihren Sinn: Sie gewähren (wenn auch nicht fächerübergreifend, so doch zumindest für jedes einzelne Fach) eine gewisse Vereinheitlichung der Arbeiten und erleichtern somit das Lesen, das Zitieren und die Angabe der Literaturhinweise. Der berühmte Rand von 4 Zentimetern bietet dem Dozenten genügend Platz für eigene Anmerkungen. Eine der wichtigsten Formalien ist der Zitierstil: Bei einigen wirtschaftswissenschaftlichen Arbeiten ist es durchaus sinnvoll, amerikanisch zu zitieren, also Autor und Jahr in Klammern in den Fließtext zu setzen. Andere Fächer bevorzugen die klassischen Fußnoten – wer einen Text über Altertumswissenschaften verfasst, hat es in der Regel nicht so eilig wie ein gestresster Unternehmensgründer und kann bei Bedarf seinen Blick auch an das Seitenende richten, anstatt Autor und Publikationsjahr direkt aus der Zeile zu entnehmen. Wichtiger als die Person des Autors ist in der Regel die Erkenntnis, die er vermittelt.

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