Wissenschaftliches Arbeiten: Die Systematik

Eine wissenschaftliche Idee mag aus einer Intuition oder aus Experimentierlust entstehen – eine wissenschaftliche Arbeit jedoch keineswegs.

Studenten interessieren sich für unterschiedlichste Bereiche ihres Fachs. Es spricht nichts dagegen, diesem Interesse zu folgen und es zum Thema der eigenen Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit zu machen. Ab diesem Zeitpunkt muss allerdings wissenschaftlich – und das bedeutet vor allem: formal nachvollziehbar und systematisch – gearbeitet werden: Das Thema soll ausdefiniert und mittels einer konkreten Hypothese oder Fragestellung bearbeitet werden. Die Entwicklung einer solchen Fragestellung erfordert Systematik: Denn einerseits muss im Auge behalten werden, was die bisherige Wissenschaft beizutragen hat (in einigen Fällen wird man auch enttäuscht feststellen, dass eine nach langem Nachdenken entwickelte, sehr detaillierte Frage schon längst beantwortet wurde). Anderseits dominiert der genaue Wortlaut der Kernfrage die gesamte Arbeit – und muss daher mit Bedacht gewählt werden.

Die wissenschaftliche Systematik verlangt eine möglichst objektive Sichtweise. Gerade bei heiklen Themen, die stark umstritten sind, sollten unterschiedliche Perspektiven einbezogen und diskutiert werden. Dies bedeutet nicht, dass der Schreibende neutral bleiben muss, ebenfalls bedeutet es nicht, dass alle Sichtweisen als gleich stark oder gleich legitim dargestellt werden sollten: Denn oft existiert in der Wissenschaft eine Mehrheitsmeinung, die aber zunächst erschlossen werden muss.
Systematisches Arbeiten bedeutet insbesondere, sorgfältig mit den zentralen inhaltlichen Begriffen umzugehen – gerade dann, wenn diese durch die öffentliche Diskussion so weit verbreitet (und auch breitgetreten) sind, dass ihre Bedeutung sich kaum noch erkennen lässt. In diesem Fall muss zunächst eine Definition gefunden oder notfalls auch selbst geschaffen werden.

Nicht nur das Schreiben selbst, auch die Tätigkeiten rund um die Texterstellung – also die Suche nach Literatur, deren Auswertung und Verwaltung – sollte einer Systematik folgen: Wer über eine Datenbank verfügt, aus der er den aktuellen Stand der Auswertung entnehmen kann, ist klar im Vorteil und wird weniger Zeit damit verbringen, die verlorengegangene Belegstelle für ein Zitat zu suchen.

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