Um ein Drehbuch zu verfassen, das für eine Film- oder Bühnenproduktion auch sinnvoll genutzt werden kann, reicht es nicht, die Romanvorlage zu studieren und oberflächlich umzuarbeiten. Filme folgen einer eigenen Dramaturgie und müssen konkrete Entscheidungen treffen, wie die einzelnen Szenen optisch umgesetzt werden sollen.

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Die Vorlage

Während die Phantasie und die persönlichen Lebenserfahrungen von Romanlesern die Grundlage für die individuelle Aufnahme bieten, muss ein Film die Vorlagen im Buch umsetzen. Er wird dabei möglicherweise einige der Leser vor den Kopf stoßen, da ihre Erwartungen enttäuscht werden. Existiert keine Romanvorlage für das Drehbuch, so besteht diese Gefahr zwar nicht, allerdings kann auch nicht auf die vielen Zusatzinformationen zurückgegriffen werden, die ein Roman liefert und die implizit in die Dramaturgie einfließen können.

Szenen

In der Regel enthält eine Drehbuchseite den Stoff, der später etwa eine Minute auf dem Bildschirm oder der Kinoleinwand füllen wird. Ein Drehbuch für einen Spielfilm regulärer Länge wird also ca. 90 Seiten umfassen. Es muss sich daher auf die grundlegendsten Informationen beschränken, die eine Szene ausmachen: Ort, ggf. noch Zeit (falls etwa eine bestimmte Tages- oder Nachtatmosphäre angestrebt wird), Stimmungslage (angespannt oder ruhig), wichtige Personen und Utensilien, die in der Szene eine Rolle spielen.

Der Abschnitt für eine Szene sollte sich auf diese wenigen Informationen beschränken. Es ist nicht die Aufgabe eines Drehbuchautors, alle Einzelheiten zu schildern. Dies übernimmt der Dramaturg. Möglicherweise ergeben sich auch unmittelbar beim Dreh vor Ort noch Ideen, die zu kurzfristigen Änderungen und Improvisationen führen.

Dialoge

Herzstück eines Drehbuches sind – von Ausnahmen, die diese Regel kunstvoll durchbrechen, abgesehen –die Dialoge. Die Schilderung von realistischen, umgangssprachlichen Dialogen ist eine Kunst für sich – gerade bei weniger geübten Drehbuchschreibern besteht die Gefahr, dass die Schauspieler vor die schwierige Aufgabe gestellt werden, Dialoge sprechen zu müssen, die sich nur schwer mit ihrem Rollenverständnis vereinbaren lassen.

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Drehbuch-Ghostwriting?

Um ein Drehbuch oder ein Drehbuch-Exposé zu verfassen, das auf dem umkämpften Markt überhaupt eine Chance hat, sind ein großes Maß an Allgemeinbildung und Erfahrung, ein gutes visuelles Vorstellungsvermögen und nicht zuletzt Sensibilität nötig. Nicht jeder Autor kann auch als Drehbuchautor arbeiten, da Film- oder Theaterproduktionen anderen Regeln unterworfen sind als die Belletristik.

Drehbuch-Ghostwriter kennen diese Regeln und sind in der Lage, aus einer Idee oder einer Romanvorlage ein Drehbuch zu erstellen, das den hohen Ansprüchen der Filmindustrie genügt und die Inhalte auf sinnvolle Weise dramaturgisch aufarbeitet. Oft genug sind Drehbücher erst durch die Nutzung von Ghostwritern – die im Rahmen ihrer Tätigkeit eine Vielzahl eigener Ideen, Gedankengänge und Verbesserungsvorschläge präsentieren – mit Szenen und Dialogen ausgestattet worden, die später eine problemfreie Umsetzung  erlauben und so einen reibungslosen Dreh- oder Aufführungsbetrieb ermöglichen.