Literaturverzeichnisse mit Word

Ein Literaturverzeichnis soll zeigen, dass ein Text nicht zusammenfabuliert wurde, sondern vorherige thematische Publikationen zur Kenntnis genommen und produktiv verarbeitet hat. Damit gilt das Literaturverzeichnis nicht nur als Ausweis von Wissenschaftlichkeit, sondern auch als Zeichen intensiver Recherchetätigkeit.

Was kann Word?

In Bezug auf Literaturverzeichnisse kann Microsoft Word eine ganze Menge. Sie können ganz einfach Quellen sowie Informationen einfügen und verwalten und diese dann wissenschaftlich konform für Zitate nutzen. Dies geschieht beispielsweise über das Hinzufügen von Verweisen. Dabei ist es egal, ob es sich bei der Quelle, um ein Dokument, ein Buch, eine Zeitschrift, ein Magazin oder Video handelt. Über eigene Formatierungen oder spezielle Formatvorlagen lassen sich die Literaturverzeichnisse genau den gängigen, fachspezifischen Anforderungen anpassen.

Die Nutzung der Funktionen

Die Textverarbeitung „Microsoft Word™“ bietet die Möglichkeit, Literaturverzeichnisse automatisch zu erstellen – dies setzt jedoch voraus, dass die nötigen Daten zuvor eingegeben oder eingelesen wurden. Der „Quellen-Manager“, der sich bei Word 2010 im Menü „Verweise“ –> „Quellen Verwalten“ befindet, bietet diese Möglichkeiten: Entweder erfolgt die manuelle Eingabe oder die Daten werden aus einer zuvor erstellten XML-Datei abgerufen (Option „Durchsuchen“ im Quellen-Manager).

Dass sich die langwierige Eingabe der Titel gelohnt hat, zeigt sich mit Klicks auf „Verweise“ –> „Literaturverzeichnis“. So lässt sich schnell eine Liste der Titel erstellen. Soll ein anderer Zitierstil gewählt werden, so erfolgt dies über die Auswahl „Formatvorlage“, die sich ebenfalls im Menü „Verweise“ findet: Hier stehen beispielsweise die an US-amerikanischen Universitäten verwendeten Möglichkeiten zur Verfügung (APA, Chicago, Harvard, MLA), es existieren aber auch eher exotische Datenbankstile.

Der Quellenmanager notiert auch, ob ein Buch bereits im Text zitiert wurde (falls sich ein Haken davor befindet). Dies gilt allerdings nur für Titel, die mit dem Befehl „Verweise“ –> „Zitat einfügen“ genannt wurden, nicht für Titel, die einfach im Text oder in eine Fußnote getippt wurden. Das Literaturverzeichnis ist eine sehr hilfreiche Funktion. Gerade bei einer längerfristigen Beschäftigung mit einem Thema werden die Benutzer es zu schätzen wissen, nicht jeden neuen Titel alphabetisch einsortierten zu müssen.

An die Sicherung denken!

Wie für alle anderen wichtigen Dateien gilt insbesondere für das Literaturverzeichnis, dass unbedingt ein Backup erstellt werden sollte. Dies ist nötig, da Word 2010 die Literaturdatenbank nicht im Textdokument selbst, sondern an einem anderen Ort speichert: Zu finden sind die Literaturangaben in der Datei Sources.XML, die sich im Benutzerverzeichnis unter „\AppData\Roaming\Microsoft\Bibliography“ befindet. Ist die Datei verloren, droht die unangenehme Aufgabe, die gesamte Literaturliste neu eingeben zu müssen, da sie nur noch im Textformat, nicht jedoch als Datenbank vorliegt.

Hilfe beim Erstellen der Literaturverzeichnisse

Übrigens: Textprofis und Ghostwritingagenturen sind es gewohnt, große Literaturdatenbanken zu betreiben. Sie verfügen über einen enormen Erfahrungsschatz und können Verzeichnisse zu beliebigen Themen schnell und treffsicher erstellen und als Datenbank, Excel Tabelle oder Text liefern. Auf Wunsch werden die genannten Titel auch skizziert, ausgewertet und kommentiert oder fließen in größere Texte ein.

Benötigen Sie Hilfe bei der Erstellung eines Literaturverzeichnisses oder möchten auf unsere umfassende Literaturdatenbank zurückgreifen, nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf – gerne helfen wir Ihnen weiter!

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