Das richtige Studium (I): Interessen und Fähigkeiten

Das richtige Studium (I): Interessen und Fähigkeiten

Bevor es ans Studieren geht, sollten die eigenen Stärken und Schwächen erkundet werden. Das ist einfacher gesagt als getan.

Jugendliche und junge Erwachsene, die mit dem Gedanken spielen, ein Studium anzugehen, sind sich in der Regel zwar ihrer Interessen, nicht aber ihrer tatsächlichen Fähigkeiten bewusst. Das liegt daran, dass sie widersprüchliche Signale erhalten: Obwohl sich in der Schule schon gewisse Interessen herauskristallisiert haben (etwa die Vorliebe für Physik, Mathematik, Fremdsprachen, Geschichte oder Deutsch), werden diese Interessen nicht immer zur Grundlage der Berufswahl.

Veränderung der Arbeitswelt

Stattdessen wird oft „marktkonform“ studiert, um die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Darüber hinaus gilt noch immer das Ideal eines früh gewählten, eines einmal eingeschlagenen Berufswegs, der lebenslang beschritten wird – obwohl diese Vorstellung mehr und mehr der Vergangenheit angehört und nur noch wenige Berufseinsteiger die Aussicht auf die Bequemlichkeit einer über Jahrzehnte andauernden festen Anstellung haben.

Der Ruf nach mehr Flexibilität, der sich durch die Angebote des Arbeitsmarkts zieht, ist dabei keineswegs Selbstzweck oder Floskel, sondern angesichts der sich schnell verändernden Märkte und Technologien eine Notwendigkeit.

Individuelle Entscheidungen

Es gibt keine Musterlösung für das passende Studium, vielmehr muss der Weg selbst gefunden werden. Dabei ist eine zunächst falsche Entscheidung meist immer noch sinnvoller als ein übertriebenes Zögern. Denn wer ein Fach studiert, das nicht zu ihm passt, gibt sich zumindest nicht länger Illusionen hin und kann schließlich immer noch wechseln.

Ein Intelligenztest, wie ihn beispielsweise die Hochbegabtenorganisation Mensa durchführt, bietet die Möglichkeit, nicht nur den eigenen IQ zu erfahren, sondern die Antworten auch nach speziellen Bereichen auszuwerten zu lassen – etwa Logik, mathematische Fähigkeiten oder räumliches Vorstellungsvermögen. Dies hilft dabei, die eigenen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen.

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