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Politikwissenschaften – Macht und Gesellschaft

Bundestag

Wie trifft eine Gesellschaft Entscheidungen? Wer hat die Macht? Worauf baut diese auf? Auf welchem Weg werden Gesetze erlassen? Wer bestimmt über Grenzen, Richtwerte und Normen? Wie lassen sich Verhältnisse zwischen Ländern beschreiben und erklären? Die Fragen, mit denen sich die Politikwissenschaft befassen kann und die Themenfelder, die sie abdeckt, sind umfangreich. Findet sich in den Nachrichten auch zuweilen ein simples Bild von Politik und Gesellschaft, in dem sich Opposition und Regierung gegenseitig beschuldigen, Entscheidungen von oben getroffen werden und das einfache Volk nichts zu melden hat, ist die Realität doch ein ganzes Stück komplexer. Denn die Wege, auf denen diese verhandelt werden, sind vielschichtig. Die Politikwissenschaft versucht, diese Handlungsmuster und Strategien zu verstehen und wissenschaftlich zu erforschen.

Politikwissenschaftler beschäftigen sich in ihrem Studium mit all jenen Bereichen, die als „politisch“ betrachtet werden können. Was politisch ist, stellt schon eine der ersten großen Fragen des Faches dar. Denn nur allzu oft scheint es in der Politik vor allem um die großen Dinge zu gehen: internationale Abkommen, Gipfeltreffen, diplomatische Verhandlungen, versteckte Drohungen oder gar Krieg. Doch auch die Entscheidung über das neue Pflaster in der Fußgängerzone einer Kleinstadt, die Benennung einer Straße oder der Ausbau einer Universität sind politische Prozesse. Politikwissenschaftler untersuchen diese Wege der Entscheidungsfindung und Machtausübung, setzten sie in Relation zueinander, finden Muster und Veränderungen. Dabei nutzen Methoden aus der Wirtschaftswissenschaft, der Psychologie und der Rechtswissenschaften ebenso wie aus der Soziologie und der Geschichte.

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Geschichte

Die Wurzeln der Politikwissenschaft lassen sich bis in die griechische Antike zurückverfolgen, in der mit philosophischen und teils auch bereits systematisch-Supreme-Court-Buildingvergleichenden Mitteln Fragen zu Staatsaufbau, zu Herrschaft und Gerechtigkeit betrachtet wurden. Auch die heutige Politikwissenschaft, die sich aus den „Staatswissenschaften“, aber auch aus den Rechtswissenschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte, stellt ähnliche Fragen.

Als eigenständige wissenschaftliche Disziplin existiert die Politikwissenschaft aber erst seit den 50er Jahren in Deutschland und entwickelte sich unter dem Einfluss der USA. Ziel war es, insbesondere demokratisches Gedankengut wissenschaftlich aufzuarbeiten und Studierenden der Journalistik oder Lehrkräften zur Verfügung zu stellen. Dabei standen besonders Institutionen und ihre Funktion im Mittelpunkt.

In den folgenden Jahren spaltete sich das Forschungsgebiet der Politikwissenschaft immer weiter auf. Die Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse wurden zum zentralen Gegenstand der Forschung. Denn nicht nur demokratische Einrichtungen wie Parlament, Parteien und Gewerkschaften nehmen Einfluss auf die Politik, auch Verbände oder Lobbygruppen üben ihre Macht aus.

Heute ist die Politikwissenschaft eine ausdifferenzierte akademische Disziplin, deren Forschungsgebiet von der politischen Philosophie über internationale Beziehungen bis zur Analyse politischer Systeme reicht. Dabei fließen immer wieder Erkenntnisse anderer Disziplinen wie der Wirtschaftswissenschaften und der Soziologie aber auch gesellschaftliche Entwicklung in die Forschung ein.

Bill Clinton Rede

Themenfelder

Klassische Bereiche der modernen Politikwissenschaft sind:

  • Die politische Theorie, die eng mit der Geschichte der Philosophie verknüpft ist und die gesamte Bandbreite des fundierten Nachdenkens über politische Probleme umfasst. Dabei kommen antike Philosophen ebenso zu Wort, wie die Kirchenväter des Mittelalters, die neuzeitlichen Staatstheoretiker und die an modernen politischen Fragen interessierten Wissenschaftler.
  • Die internationalen Beziehungen, in denen das außenpolitische, zwischenstaatliche Verhalten sowie das Agieren in weltweiten Organisationen oder Bündnissen betrachtet wird.
  • Die vergleichende Politikwissenschaft, die den Aufbau unterschiedlicher Staaten oder Regierungen betrachtet und anhand von Kriterien wie verwaltungstechnisch-ökonomischer Effizienz oder demokratischer Legitimation vergleicht.
  • Die Regierungslehre, die die innenpolitische (Partei-)Konstellation und die Regierungsprozesse innerhalb einzelner Staaten betrachtet.
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Unis und Studiengänge – Mehr als graue Theorie

Zusammenhänge der Funktionsweisen von Gesellschaften, sozialen Gruppen und Individuen sind die Grundlage von Politik- und Sozialwissenschaften. Erörtert werden Fragen der Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf verschiedene Gesellschaftsschichten oder die Umwälzungen, die neue Technologien mit sich bringen. Studierenden befassen sich eingehend mit den Methoden des Faches und spezialisieren sich im weiteren Studienverlauf auf bestimmte Teilaspekt der Politikwissenschaft. Absolventen finden oft Anstellungen bei Fachzeitungen, NGOs oder in der Forschung.

Universität Augsburg

Soziologie und Politik sind an der Universität Augsburg eng miteinander verbunden. Aufbauend auf einem umfassenden Grundlagenmodul setzten die Studenten in den späteren Semestern Schwerpunkte nach eigenem Interesse. Von großer Bedeutung ist zudem der Berufs- und Praxisbezug, der mit einem zweimonatigen Berufsfeldpraktikum, Lehrforschungsprojekten und einem mehrstufigen Praxismodel unterstützt wird.

Universität Bremen

Was macht eine Gesellschaft aus? Woher kommen soziale Ungleichheiten und wie kann man dies verändern? Diesen Schwerpunkten folgt das Studium der Soziologie an der Universität Bremen. Ein hoher Theorie- und Systematikanteil mag manch einem Interessenten unattraktiv erscheinen, bildet aber oft die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere. Hinzu kommen ein selbstbestimmter Studienweg und ein sehr gutes Miteinander von Studenten und Dozenten.

Universität Bielefeld

Bereits seit den 70er Jahren genießt die Universität Bielefeld einen ausgezeichneten Ruf in den Politik- und Sozialwissenschaften. Zu verdanken hat sie das unter anderem Niklas Luhmann, welcher an der noch jungen Universität seine berühmte und einflussreiche Systemtheorie entwickelte. Dem großen Vorbild folgend bietet die Universität ein umfassendes Studienangebot von Soziologie und Sozialwissenschaften über Politik und politische Kommunikation bis zu Genderstudies und der interdisziplinären Medienwissenschaft.

Universität Hannover

Forschung ist der erklärte Schwerpunkt des Soziologiestudiums der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität in Hannover. Im interdisziplinären Bachelorstudiengang erhält man neben den Grundlagen durch das Forschungslernmodul auch umfassenden Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. In den anschließenden Masterstudiengängen kann man seine Kenntnisse fachwissenschaftlich vertiefen, eine internationalere Ausrichtung wählen oder sich auf Themen wie Religion, Gesellschaft oder Wissensvermittlung spezialisieren.

Universität Bonn

Auf einem umfassenden Grundlagenstudium aufbauend bietet die Universität Bonn ihren Studenten zahlreiche Spezialisierungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Sowohl fachwissenschaftlich in der Soziologie selbst, den Politikwissenschaften, Psychologie und Geographie oder regional mit Fokus auf den Orient, Asien, Südamerika oder Osteuropa können Schwerpunkte gesetzt werden. Gerade der Beginn einer akademischen Karriere wird durch die Einbindung der Studenten in aktuelle Forschungsprojekte gefördert.

Berufliche Perspektiven

Die Berufsfelder, in denen Personen mit einem abgeschlossenen Studium der Politikwissenschaft arbeiten können, reichen vom universitären über den journalistischen und den PR-Bereich bis hinein in die Politik selbst. Auch in der Wirtschaft, in Verbände oder in der Verwaltung finden Politikwissenschaftler Anstellung. Zudem nimmt die Bedeutung von Politikberatung stetig zu, da sich die Anforderungen immer weiter ausdifferenzieren und spezialisieren. Experten beraten im Umgang mit Medien, formulieren Reden, entwerfen Aktionspläne, Gesetzestexte und öffentlichen Kommentare.

Neben einer nationalen Ebene finden sich auch auf internationalem Parkett immer neue Betätigungsfelder. Die Beziehungen zu anderen Ländern sind grundsätzlich komplex. Experten für Kultur und Sprache sind deshalb heiß begehrt. Wer es schafft, immer auf der Höhe der Zeit zu bleiben, und sich auf die Kunst der Verhandlung versteht, kann es in der Politik weit bringen.

Hilfe von einem Ghostwriter im Fachbereich Politik

Bei der Erstellung politikwissenschaftlicher Arbeiten geht es um die Formulierung präziser Fragen und die Anwendung der Fachmethoden. Entsprechend geschulte Politik-Ghostwriter – auch dies ein mögliches Berufsfeld für Politikwissenschaftler – können Vorlagen wie eine SeminararbeitDiplomarbeit oder auch eine Dissertation erstellen, auf deren Basis Kunden dann aufbauen können. Der Studiengang stellt hohe Anforderungen an ein umfassendes Allgemeinwissen und verlangt zudem Kenntnis in wissenschaftlichen Methoden und ein Gespür für das aktuelle Zeitgeschehen. Ghostwriter verfügen deshalb über fundiertes Fachwissen in Geschichte, Soziologie und Wirtschaft. Hinzu kommt ein weitreichendes Verständnis gesellschaftlicher und politischer Strukturen und Prozesse.

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Wir schaffen Wissen

Dr. Franke-Consulting ist eine 1988 gegründete Ghostwriting-Agentur, die sich auf die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten spezialisiert hat. Unsere Ghostwriter arbeiten diskret und zuverlässig. Nutzen Sie unsere Erfahrung für Ihren Erfolg!

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Schreiben in der Politikwissenschaft – Literaturrecherche und Lektorat

Die Voraussetzung für erfolgreiche Arbeiten ist eine gründliche Vorbereitung. Dafür ist eine umfassenden Literaturrecherche unverzichtbar. Mit ihr steht und fällt die Qualität einer Bachelor- oder Masterarbeit. Zwar gibt es meist eine Literaturliste, in der die wichtigsten Werke aufgeführt sind. Diese bietet jedoch lediglich eine grundlegende Orientierungshilfe bei einer umfassenderen Recherche. Das Verwenden von zusätzlicher Primär- und Sekundärliteratur ist unabdingbar. Hier kann ein Ghostwriter mit seiner breiten Erfahrung eine ebenso große Hilfestellung leisten, wie beim abschließendem Lektorat, um die Fehlerfreiheit eines Textes zu garantieren.

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