Der Begriff der Volkswirtschaftslehre (VWL) aus Teil der Wirtschaftswissenschaften (WiWi) bezeichnet bereits die Perspektive, aus der heraus die Beschäftigung mit wirtschaftlichen Strukturen und Prozessen erfolgt: Es handelt sich um eine Perspektive, die die großen ökonomischen Zusammenhänge berücksichtigt und nach Möglichkeiten sucht, diese auf sinnvolle Art zu beeinflussen.

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Inhalte und berufliche Perspektiven des Studiengangs

Wachstum VWL Dr. Franke

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) befasst sich mit den wirtschaftlichen Strukturen und Prozessen auf makroökonomischer Ebene und stellt damit eine Komplementärwissenschaft zur Betriebswirtschaftslehre dar, in welcher das einzelne Unternehmen im Mittelpunkt der Betrachtung steht.

Beide Teildisziplinen werden vielfach auch im Studiengang der Wirtschaftswissenschaften (WiWi) zusammengefasst und sind mögliche Wege der Spezialisierung. Ziel der Volkswirtschaftslehre ist es, umfassende ökonomischen Zusammenhänge zu erkennen, zu analysieren und nach Möglichkeiten zu suchen, diese auf sinnvolle Art zu beeinflussen.

Entwicklung der Volkswirtschaftslehre

VWL Ghostwriting

Parallel zur Entwicklung der Volkswirtschaftslehre – die sich aus der klassischen Nationalökonomie entwickelt hat – als eigenständiges und ausdefiniertes Wissenschaftsfeld, kann man eine immer stärkere Verflechtung der wirtschaftlichen und politischen Interaktion beobachten. Die VWL hat diese Entwicklung wissenschaftlich begleitet und bildet heute ein komplexes Themenfeld ab, das sich von nationalem wirtschaftlichen Handeln über die Folgen der Globalisierung bis zu regionalen und lokalen Auswirkungen wirtschaftspolitschen Handelns erstreckt.

Der Betrachtungsgegenstand der Volkswirtschaftslehre umfasst das Konsumverhalten der Bevölkerung ebenso, wie das Wirtschaften öffentlicher Haushalte und Unternehmen und deren Einfluss auf konjunktur- und fiskalpolitische Themen. Grundlage des Faches sind die Erkenntnisse der Wirtschaftstheorie.

Studium der Volkswirtschaftslehre

Wer sich heute mit VWL beschäftigt, etwa im Rahmen eines Bachelor- oder Masterstudienganges, wird auch bis zu einem gewissen Maß auf Wirtschaftsinformatik und ihre Anwendung zurückgreifen müssen. Weitere Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium sind mathematische Kenntnisse und die Beherrschung statistischer Methoden. Das Themenspektrum eines VWL-Studiums reicht von der Außenwirtschaft über die Finanz- und Währungsproblematiken bis hin zum komplexen Verhältnis von Endverbrauchern, Markt und Staat. Auch die Wirtschaft innerhalb der EU als ein Sonderfall staatlicher Kooperation steht heute im Fokus der VWL und kann Inhalt eines Studiengangs sein.

Ein wichtiger Fachbereich der VWL ist die Messung und Berechnung beziehungsweise Abschätzung wirtschaftlicher Entwicklungen mittels mathematischer Methoden (die so genannte Ökonometrie). Diese Teildisziplin nutzt statistische Berechnungsmodelle, um den Umfang und die Wirkung der einzelnen volkswirtschaftlichen Größen (darunter Zinssätze, Investitionen und Konsum) zu bestimmen. Im Gegensatz zur BWL (Betriebswirtschaftslehre) verfolgt die VWL hier einen übergeordneten Ansatz. Es gibt allerdings zahlreiche thematische Überschneidungen und die Betriebswirtschaftslehre dient vielfach als Voraussetzung für ein besseres Verständnis.

In jedem Fall werden von einem VWL-Absolventen umfangreiche Fach- und Methodenkenntnisse erwartet, die in der Abschlussarbeit, sei es die Bachelorarbeit, die Diplomarbeit oder die Masterarbeit, unter Beweis gestellt werden müssen und möglicherweise später in einer Dissertation vertieft werden.

Ghostwriter VWL

Besonders im privatwirtschaftlichen Bereich, der auf die schnelle und präzise Anfertigung von Marktmodellen, Umfragen zu wirtschaftlichen Zukunftsaussichten oder Politikfolgeabschätzungen angewiesen ist, kommen heute verstärkt auch VWL-Ghostwriter oder akademische Textagenturen zum Einsatz. Dank ihrer Ausbildung und umfangreicher Erfahrungen mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Problemstellungen können Ghostwriter häufig zielgerichteter arbeiten, als Personen, die nur nebenbei schreiben oder forschen. Dies gilt insbesondere für jene volkswirtschaftlichen Themenbereiche, in denen Wissen über Jahre, teils Jahrzehnte mühselig erworben werden und ständig aktualisiert werden muss – insbesondere dann, wenn sich Prozesse wie der Einbruch des US-Immobilienmarktes ergeben oder plötzliche Veränderungen innerhalb der europäischen Verschuldungsproblematik auftreten.